Diabetesaufklärung in Düsseldorf erfolgreich gestartet

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Diabetesaufklärung in Düsseldorf erfolgreich gestartet

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe fordert zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe (VDBD) und Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) seit langem eine Nationale Diabetesstrategie mit der Umsetzung von Diabetes-Registern auf Landesebene. 6 Mio. Menschen sind in Deutschland von der chronischen Krankheit betroffen, davon allein etwa 1,5 Mio. Menschen in Nordrhein-Westfalen.

Anlässlich des medizinischen Fachkongresses der DDG und der Patientenveranstaltung zum Weltdiabetestag in Düsseldorf trat die Fußballmannschaft des FC Diabetologie gegen den FC Landtag NRW an, um im Umfeld des Fußballspiels auf die dramatische Entwicklung der Volkskrankheit hinzuweisen. Das von Star-Trainer Christoph Daum hervorragend eingestellte und durch die beiden Schalker Ex-Profis Ingo Anderbrügge und Martin Max verstärkte Team des FC Diabetologie gewann souverän mit 8:4 gegen den FC Landtag NRW.

Flammenden Rede in der „3. Halbzeit“

In der „3. Halbzeit“ forderte Christoph Daum in einer flammenden Rede die Landespolitiker zum Handeln auf, um den Tsunami der Erkrankten zu stoppen. Dass Diabetes auch in der Bevölkerung einen immer höheren Aufklärungsbedarf hat, zeigten die Besucherzahlen der am Sonntag stattgefundenen Informationsveranstaltung anlässlich des Weltdiabetestages: 4.000 Besucher strömten ins Congress Center Düsseldorf.

„Da waren meine Spieler anscheinend schon in den Gedanken in der Kabine“

„Wir ziehen ein positives Fazit vom ersten Wochenende der Diabetesaufklärung in Düsseldorf: Politik, Medien und vor allem die Menschen mit Diabetes und ihre Angehörigen haben sich eingebracht, um sich gegen die Volkskrankheit Diabetes zu stellen“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

Auftakt der öffentlichen Veranstaltungen war das Fußballspiel des FC Diabetologie mit Ärzten, Wissenschaftlern, Diabetesberatern und Betroffenen gegen Landtagsabgeordnete aus NRW und deren Mitarbeiter. In den Dienst der guten Sache stellten sich dieses Mal auch die Schalker Ex-Profis Ingo Anderbrügge und Martin Max, die mit jeweils drei Toren Garanten für den Sieg waren.

Die von Christoph Daum taktisch perfekt eingestellte Mannschaft brillierte mit schnellen Spielzügen und perfekter Abwehrleistung. Zwei Traumtore von Dr. Michael Rosenbaum und PD Dr. Erhard Siegel machten den Kantersieg klar, die Mannschaft führte bereits 8:1, ehe dem FC Landtag NRW eine Resultatsverbesserung gelang. „Da waren meine Spieler anscheinend schon in den Gedanken in der Kabine“, schmunzelte Christoph Daum, der in der 3. Halbzeit mahnende Worte an die Politiker um Walter Kern (MdL, CDU) und Markus Weske (MdL, SPD) richtete.

Walk mit Harry Wijnvoord

Die Diabetesaufklärung wurde am Sonntag, den 8.11. mit der zentralen Veranstaltung zum Weltdiabetestag im CCD in Düsseldorf fortgesetzt: 4000 Besucher strömten in die Ausstellung und informierten sich bei Fachvorträgen und Workshops über neueste Therapien, psychische Auswirkungen oder rechtliche Aspekte.

Und auch das Rahmenprogramm stand im Zeichen der Diabetesaufklärung: das Musical um den kleinen Medicus, der Kindern die Vorteile von gesunder Ernährung und Bewegung aufzeigte, ein strammer Walk mit dem selbst von Typ-2-Diabetes betroffenen Moderator Harry Wijnvoord sowie ein Frage- und Antwort-Spiel rund ums Abnehmen mit Matthias Steiner (Typ 1) waren nur einige Highlights, die gut besucht waren.

Verleihung der Mehnert-Medaille

Der stellvertretende Vorsitzende von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, PD Dr. Christian Berg hatte die große Ehre, die diesjährige Mehnert-Medaille für perfektes Selbstmanagement an Inge Lemke (74) aus Weilerswist zu verleihen, die seit 55 Jahren ihren Diabetes Typ 1 managt. Die Mehnert-Medaille wird gestiftet vom Industrieforum Diabetes.

Der Weltdiabetestag 2016 findet voraussichtlich am 20. November 2016 wieder in Berlin statt.


Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 1 Monat

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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