Erstmalig Selbsthilfe Diabetes für Teens und Twens gegründet

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Erstmalig Selbsthilfe Diabetes für Teens und Twens gegründet

Junge Menschen haben andere Fragen und Sorgen rund um ihren Diabetes als Ältere. Vor allem praktische Hilfestellung im Alltag- und Arbeitsleben sollen im Fokus der Jugend-Selbsthilfe stehen.

Die eigenständige und unabhängige Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) geht mit neuem Schwung ins neue Jahr: Sie gründete am Weltdiabetestag 2014 mit der DDH-M Jugend eine Jugendvertretung für Teens und Twens auf Bundesebene. Die DDH-M verfolgt damit das Ziel, junge Menschen mit Diabetes schon früh in die Selbsthilfearbeit einzubinden und ihnen die Möglichkeit zu geben, eigene Interessen gegenüber der Politik und Öffentlichkeit zu vertreten.

Als Vorstand für das erste Jahr wurden auf der Gründungsversammlung die Doktorandin Iris Eberspächer als Vorsitzende, die Auszubildende Janina Wenzel und die Studentin Mira Stübing gewählt. Der Vorstand wird innerhalb eines Jahres die Strukturen der Jugendvertretung aufbauen und im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung neu gewählt werden.

Selbsthilfeorganisationen benötigen eine Verjüngungskur

„Alle Selbsthilfeorganisationen leiden unter Altersschwäche und benötigen dringend eine Verjüngungskur. Unter den ehrenamtlichen Funktionsträgern sind die unter 30jährigen deutlich unterrepräsentiert. Das wollen wir ändern. Die DDH-M Jugend ist die erste Anlaufstelle für Jugendliche und junge Erwachsene mit Diabetes“, sagt Jan Twachtmann (28), Vorstandsvorsitzender der Bundesorganisation DDH-M.

Die Vorsitzende der DDH-M – Jugend, Iris Eberspächer (24), ergänzt: „Junge Menschen haben andere Fragen und Sorgen rund um ihren Diabetes als Ältere. Bei uns geht es nicht in erster Linie um die Sorge vor Folgeerkrankungen, sondern um praktische Hilfestellung im Alltag- und Arbeitsleben, z.B. neue technische Hilfsmittel, Partnerschaft, Sex oder Beruf und Recht.“

Eigenständiges Organ innerhalb der DDH-M

Die DDH-M Jugend wird als eigenständiges Organ innerhalb der DDH-M eine bundesweite Jugendvertretung koordinieren und dabei auch bestehende Angebote wie Diabetes-Camps oder Veranstaltungen für Typ-1er wie den
T 1 Day
nutzen, um mit jungen Menschen mit Diabetes in Kontakt zu kommen. Es ist geplant, für junge Erwachsen mit Diabetes, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, Fortbildungen und persönlichkeitsbildende Aktionen anzubieten.

Rückfragen zur DDH-M Jugend an die Vorsitzende Iris Eberspächer unter iris.eberspaecher@ddh-m.de

Fragen an den Bundesverband richten Sie bitte an
Jan Twachtmann
Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes
Reinhardtstraße 31
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 201 677-10
info@ddh-m.de

www.ddh-m.de

Die DDH-M ist die eigenständige Selbsthilfe innerhalb der Gesamtorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, strukturell auf Augenhöhe vereint mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und dem Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD).

Quelle: Pressemitteilung von Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 1 Monat

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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