- Soziales und Recht
Gesundheitspolitische Podiums-Diskussion: Dritte Halbzeit offenbart viele ungelöste Probleme
2 Minuten

Nach der sechsten Begegnung zwischen den Fußballmannschaften des FC Diabetologie und des FC Bundestag ging es in die „Dritte Halbzeit“: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hatte traditionell eine gesundheitspolitische Podiums-Diskussion abgehalten.
Nationale Diabetes-Strategie vs. Nationaler Präventionsplan: Welche konkreten Maßnahmen zu Diabetes plant die Ampel-Koalition?” Seitens der Politik waren Tina Winklmann von den Grünen, Mahmut Özdemir (SPD) und Tino Sorge für die CDU dabei.
Die aktuellen Probleme formulierte Dr. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, glasklar. Eigentlich war er zufrieden, als er nach den Koalitionsverhandlungen im vergangenen Jahr den Koalitionsvertrag studiert hatte. Die vorsichtige Freude sei aber inzwischen verflogen, so Kröger. Es fehlen klare Strategien und Problemlösungen.
Unerfüllter Wunschzettel
Kröger sieht seinen “Wunschzettel” als verloren. Dabei sei darauf gar nicht so viel notiert gewesen. “Warum beispielsweise gibt es keine Verpflichtung für die Industrie, den Nutri-Score auf Lebensmitteln anzugeben, warum wird Werbung für ungesunde Lebensmittel, die sich an Kinder richtet, nicht verboten? Und warum fällt in der Schule zuerst immer die Stunde Sport aus, die statt einmal die Woche eigentlich jeden Tag stattfinden sollte? Und zu guter Letzt: Warum gibt es keine Zuckersteuer?”
Kröger: “Vermutlich hat der Wunschzettel gar nicht unter dem Baum gelegen; ich kann auf jeden Fall nicht erkennen, dass irgendetwas davon erfüllt worden wäre. Wir haben auf diese neue Regierung ganz große Hoffnung gelegt, und jetzt ist immer wieder von technischen Schwierigkeiten die Rede, die dafür verantwortlich sein sollen, dass noch nichts passiert ist.”
Woran hapert es?
Kröger findet in der Diskussion klare Worte. Direkt an die Vertreter der Politik gerichtet, fragte er: “Woran hapert es, warum geht es in dieser Sache nicht weiter?” Tina Winklmann sagte dazu, dass man eigentlich noch viel mehr wolle, und man wisse auch, wo man hinwolle. Zum Beispiel seien die besten Lebensmittel diejenigen, die keine Zutatenliste haben. Dieses Bewusstsein müsse in der Bevölkerung geschaffen werden.
Und Winklmann versprach: “Wir werden ihren Wunschzettel nochmal suchen.” Tino Sorge bestätigte immerhin, dass sich die Politik an die eigene Nase fassen müsse, wenn es darum geht, die Interessen aller unter einen Hut zu bringen. Natürlich habe die Industrie bei einer Zuckersteuer eine völlig andere Sichtweise. Und Mahmut Özdemir riet, eine gesellschaftliche Mehrheit und Lobby zu organisieren, die in den politischen Betrieb einwirkt.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (11) Seite 12
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uho1 postete ein Update vor 3 Tagen, 7 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute- calvin240 antwortete vor 3 Tagen, 6 Stunden
Habe ich angenommen, schreibe mir gerne eine Nachricht
Liebe Grüße
123novesia postete ein Update vor 5 Tagen, 4 Stunden
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 4 Tagen, 5 Stunden
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]




