- Soziales und Recht
Krampfanfall: Was ist mit dem Führerschein?
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Rechtsanwalt Oliver Ebert gibt Ihnen in der Diabetes-Journal-Rubrik Rechteck Antworten auf rechtliche und soziale Fragen rund um das Thema Diabetes.
Die Frage:
Der Verkehrsmediziner, den ich angeschrieben habe, antwortet mir nicht, daher weiß ich keinen anderen Rat, als Sie zu fragen: Gerade haben wir einen jungen Mann (17 Jahre alt) auf Station. Er hatte vor einer Woche bei schwerer Hypoglykämie einen Krampfanfall. Zurzeit ist er dabei, den Führerschein zu machen, und hat schon fast alle Fahrstunden beisammen.
Darf er weiterfahren, oder bekommt er aufgrund des Krampfanfalls eine befristete Sperre? Diese schwere Hypoglykämie ist bisher seine erste. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!
Dr. L. W., per e-mail
Oliver Ebert:
Eine automatische Sperre gibt es nicht. Letztlich müssen Sie aber aus medizinischer Sicht bewerten, ob bei dem Patienten ein so hohes Hypoglykämie-Risiko vorliegt, dass er vernünftigerweise nicht ans Steuer darf. Dazu wird wohl zunächst auch die Ursache der schweren Unterzuckerung geklärt werden müssen.
Möglicherweise kann man durch Schulung, ein Hypowahrnehmungstraining (BGAT, HyPOS) oder durch den Einsatz eines kontinuierlichen Glukosemesssystems (CGM) eine Wiederholung vermeiden bzw. entsprechende Risiken minimieren.Wenn Sie nicht sicher sind, sollten Sie dem Patienten eine (freiwillige) Untersuchung durch einen Verkehrsmediziner anraten, damit dieser die Fahrtauglichkeit klärt und bestätigt.
von Oliver Ebert
REK Rechtsanwälte
Nägelestraße 6A, 70597 Stuttgart oder
Friedrichstraße 49, 72336 Balingen
E-Mail: Sekretariat@rek.de
Internet: www.diabetes-und-recht.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (4) Seite 45
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florahdo postete ein Update vor 4 Tagen, 15 Stunden
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 1 Woche
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
moira postete ein Update vor 1 Woche
Hallo!
Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
Ich wüsste gerne wie gut das klappt.- moira antwortete vor 6 Tagen, 5 Stunden
Ich meinte Liberty





Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?