- Soziales und Recht
Novo Nordisk bekräftigt seine soziale Verantwortung mit neuer Strategie
2 Minuten

Das Unternehmen Novo Nordisk hat die neue Social-Responsibility-Strategie Defeat Diabetes vorgestellt, die seine soziale Verantwortung bekräftigen soll und über die Entwicklung innovativer Behandlungsoptionen hinausgeht und auch die Prävention und den Zugang zu bezahlbaren Therapien miteinschließt. Auch das Programm Changing Diabetes in Children wird ausgebaut.
Die weltweite Diabetes-Prävalenz (Häufigkeit der Fälle) nimmt stetig zu, und ohne entsprechende Gegenmaßnahmen wird diese globale Diabetes-Kurve weiter ansteigen: Bis 2045, so aktuelle Prognosen, wird einer von neun Erwachsenen (11,7 Prozent) von Diabetes betroffen sein, das sind insgesamt rund 736 Millionen Menschen.
Diabetes durch umfangreiche Forschung besser behandeln oder gar verhindern
„Unsere Gesellschaft steht damit vor einer ihrer größten Herausforderungen“, betonte Dr. Matthias Axel Schweitzer, Medizinischer Direktor Novo Nordisk Deutschland, bei einer virtuellen Veranstaltung für die Fachpresse anlässlich des diesjährigen amerikanischen Diabetes-Kongresses. Daher sei es seit fast 100 Jahren das unveränderte Ziel des dänischen Pharmaunternehmens, Diabetes und andere chronische Krankheiten durch umfangreiche Forschung und Entwicklung neuer Arzneimittel und Therapiemöglichkeiten besser zu behandeln oder sogar zu verhindern.
Dann gerade in Krisenzeiten, wie der aktuellen Corona-Pandemie, werde das Ausmaß des Problems chronischer Erkrankungen wie Diabetes und Adipositas besonders deutlich. „Durch ihre Grunderkrankungen haben die Patienten ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe, und eine gute Blutzuckereinstellung ist sehr wichtig“, erläuterte Schweitzer. „COVID-19 hat uns einmal mehr vor Augen geführt, wie dringend nötig es ist, unser Engagement weiter zu intensivieren.“
„Defeat Diabetes“: Weltweit Zugang zu bezahlbarer Diabetesversorgung ermöglichen
Doch damit nicht genug: „Die steigende Diabetes-Prävalenz weltweit und die damit verbundene persönliche sowie gesellschaftliche Belastung erfordern insbesondere ein verstärktes soziales Engagement“, so Schweitzer weiter. „Dieses Ziel, unser purpose, ist heute relevanter denn je. Wir verstehen uns als Teil der Gesellschaft, für die wir vielfältig Verantwortung übernehmen.“
Mit seiner Social-Responsibility-Strategie Defeat Diabetes bekräftige Novo Nordisk daher erneut seine soziale Verantwortung und stelle dabei die Bereiche Prävention, Zugang zu bezahlbaren Therapien und Innovationen in das Zentrum seiner Bemühungen. „Unsere Innovationen, die das Leben der Menschen verbessern, müssen gleichzeitig auch zugänglich und bezahlbar sein“, hob Jesper Wenzel Larsen, Geschäftsführer Novo Nordisk Deutschland hervor. „Den bedürftigsten Patienten in jedem Land Zugang zu bezahlbarer Diabetesversorgung zu ermöglich – das ist der Kern unserer sozialen Verantwortung.“
„Changing Diabetes in Children“: kein Kind soll mehr an Typ-1-Diabetes sterben!
Hierbei hat sich Novo Nordisk auch zum Ziel gesetzt, dass weltweit kein Kind mehr an Typ-1-Diabetes sterben soll. Dazu weitet das Unternehmen sein Programm Changing Diabetes in Children aus. Das Programm stellt die Versorgung mit lebensrettenden Medikamenten von Kindern mit Typ-1-Diabetes in den schwächsten Gesellschaftsschichten sicher.
Mit diesem Programm sollen bis zum Jahr 2030 100.000 Kinder erreicht werden. Zu Defeat Diabetes gehöre außerdem Prävention: „Nur wenn es uns gelingt, denn weltweiten Anstieg von Diabetes und Adipositas aufzuhalten, können wir Diabetes langfristig besiegen“, so Larsen.
Quelle: Novo Nordisk Deutschland | Redaktion
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Behandlung

3 Minuten
- Begleiterkrankungen

3 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
florahdo postete ein Update vor 5 Tagen, 9 Stunden
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 1 Woche
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
moira postete ein Update vor 1 Woche
Hallo!
Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
Ich wüsste gerne wie gut das klappt.- moira antwortete vor 1 Woche
Ich meinte Liberty




Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?