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Open for every type – für mehr Offenheit in der Diabetes-Community
2 Minuten

Wenn ihr an den typischen Verlauf eines Gesprächs denkt, bei dem euer Diabetes thematisiert wird, welche Stichpunkte kommen darin wohl sehr wahrscheinlich vor? Unserer Erfahrung nach spielt die Frage nach dem Typ immer eine sehr bedeutende Rolle – selbst wenn sie gar nicht ausgesprochen wurde. Das ist grundsätzlich okay und wichtig, schließlich dient die Abgrenzung der Diabetes-Typen nicht zuletzt der medizinischen Einordnung und dem Verständnis des damit verbundenen Krankheitsbildes. Aber insbesondere zwischen Menschen mit unterschiedlichen Diabetes-Typen führt die „Typen-Frage“ immer wieder zu Konflikten.
Vorurteile und der Wunsch nach Abgrenzung (davon)
Wenn wir die medizinische Bedeutung der unterschiedlichen Diabetes-Typen in den Hintergrund stellen, dreht sich bei dem Thema schnell alles um Oberflächlichkeiten, längst überholte Vorurteile und wahrscheinlich auch um die eigene Akzeptanz der Erkrankung. Viel zu lange hieß es in den Medien immer, Menschen mit Typ-2-Diabetes seien per se unsportlich, ernährten sich falsch und seien – drastisch formuliert – nicht in der Lage, sich gut um sich zu kümmern. Ebenso hört man im Zusammenhang mit dem Typ-2-Diabetes auch immer wieder Formulierungen, die auf dem Irrglauben von „Die Menschen sind an der Erkrankung selbst schuld“ beruhen. Hand auf’s Herz: Wessen erster Impuls ist es da nicht, alles zu tun, um zu verdeutlichen, damit nichts zu tun zu haben?

Wenn ein Mensch mit Typ-1-Diabetes nun selbst diese Vorurteile verinnerlicht hat, ist es nachvollziehbar, wie es dazu kam, dass die Diabetes-Community bis heute weitestgehend zweigeteilt ist – oder sogar noch weiter, denn wo sind Menschen mit anderen Diabetes-Formen eigentlich Community-mäßig zu Hause?
Open for every type
Der Konflikt und das Konfliktpotenzial zwischen Menschen mit verschiedenen Diabetes-Typen sind nicht in einem Text zusammenfassbar und wie immer trifft nicht jede gemachte Erfahrung damit auf jede betroffene Person zu. Darum wollen wir in der #BSLounge nach vorne sehen und euch für mehr Offenheit in der Diabetes-Community sensibilisieren.
Gemeinsam sind wir stark – #wirsindviele
In diesem Monat wollen wir uns darauf konzentrieren, wie wir als Community – und jede einzelne Person, die sich dazu zählt – für alle Menschen mit Diabetes einstehen können. Deswegen geht es in der Monatsaktion im Juni auch darum, uns auf unsere Gemeinsamkeiten als Menschen mit Diabetes zu besinnen und gleichzeitig öffentlich zu zeigen: Wir sind open for every type!
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uho1 postete ein Update vor 6 Tagen, 11 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 1 Woche
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





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