Politikerinterviews im „Diabetes-Taxi“ zum Nationalen Diabetesplan

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Politikerinterviews im „Diabetes-Taxi“ zum Nationalen Diabetesplan

Angelehnt an das derzeit angesagteste amerikanische TV-Format „Carpool-Karaoke“ hat die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe ein Auto mit Kameras ausgestattet und holt jede Woche einen Politiker oder eine Politikerin zum Interview ab. Im „Diabetes-Taxi“ stellen sich Bundestagsabgeordnete des Gesundheits- und Verbraucherausschusses der Frage, warum es im Gegensatz zu 18 von 28 anderen europäischen Ländern in Deutschland immer noch keinen Nationalen Diabetesplan gibt. Die Interviews führt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

Im „Diabetes-Taxi“ stellen sich Bundestagsabgeordnete des Gesundheits- und Verbraucherausschusses der Frage, warum es im Gegensatz zu 18 von 28 anderen europäischen Ländern in Deutschland immer noch keinen Nationalen Diabetesplan gibt. Die Interviews führt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Auf dem Beifahrersitz neben ihr nehmen folgende MdBs Platz: Sabine Dittmar (SPD), Dr. Edgar Franke (SPD), Michael Hennrich (CDU), Renate Künast (Bündnis 90 / Die Grünen), Dietrich Monstadt (CDU), Kordula Schulz-Asche (Bündnis 90 / Die Grünen) und Katrin Vogler (Die Linken). Die jeweils auf 5 Minuten geschnittenen Videos sind auf www.diabetes-stoppen.de sowie auf Facebook, Twitter und YouTube zu sehen.

Mit der Politik ins Gespräch kommen

„Es ist Bundestagswahlkampf und die Terminkalender der Politiker sind bereits randvoll. Wir mussten uns schon etwas Außergewöhnliches einfallen lassen, damit sie uns trotzdem Gehör für unsere Forderungen nach einem Nationalen Diabetesplan schenken“, sagt Dr. Jens Kröger Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, mit einem Augenzwinkern. Gemeinsam mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), dem Verband der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe (VDBD) und der Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) nutzt diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe die entscheidenden Wochen vor der Bundestagswahl, um mit der Politik erneut ins Gespräch zu kommen.

„Da die sozialen Medien mit der viralen Verbreitung insbesondere von Bewegtbildern immer wichtiger werden, haben wir ein Format für die Interviewform gesucht, das das Thema seriös und unterhaltsam zugleich behandelt. Da lag eine Anlehnung an das amerikanische Format „Carpool-Karaoke“ nahe“, erklärt Kröger. Der amerikanische Moderator James Corden von „Carpool-Karaoke“ hat schon die größten Stars in seinem Auto gehabt – von Elton John über Adele bis zu Michelle Obama.

Zehn Politiker wurden angefragt

Für das „Diabetes-Taxi“ wurden insgesamt zehn Politiker und Politikerinnen angefragt; sieben Zusagen aus verschiedenen Parteien unterstreichen nun, dass die Idee der Interviewführung im Auto mehrheitlich auf die Zustimmung der Bundespolitiker stößt.

Die Interviewerin und zugleich Fahrerin des „Diabetes-Taxis“, Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, zu der größten Herausforderung der Aktion: „Wir wollten innerhalb der 30-minütigen Interviews eine Atmosphäre schaffen, in der die Politiker und Politikerinnen einerseits fachlich antworten, andererseits aber auch einen sehr persönlich Einblick zulassen können, soweit gewünscht.“ So konnte, wer wollte, auch gerne in einen Song mit einstimmen oder a capella singen.

Interviews fallen atmosphärisch unterschiedlich aus

Vier Interviews (Monstadt, Hennrich, Franke und Künast) sind bereits geführt worden, weitere folgen in Kürze (Dittmar, Schulz-Asche, Vogler). „Die Interviews sind atmosphärisch sehr unterschiedlich ausgefallen, mal ernster, mal lockerer. Herr Franke und Frau Künast haben sogar den Spaß des Singens mitgemacht. Eines ist sicher: Diese Politiker vergessen unsere nachdringliche Forderung nach einem Nationalen Diabetesplan so schnell nicht!“, berichtet Mattig-Fabian von ihren Erfahrungen während der Fahrt. Es hat offensichtlich allen Beteiligten Freude bereitet, bei diesem innovativen Format mitzuwirken. Welcher Politiker sich nun für den Nationalen Diabetesplan oder auch für eine Zuckersteuer ausgesprochen hat, kann unter https://www.diabetes-stoppen.de/kampagne/diabetes-taxi-auf-dem-weg-zum-nationalen-diabetesplan angeschaut werden. Das erste Video ist das Interview mit Michael Hennrich (CDU).

Das Auto (ein „Up!“) wurde der Organisation von Volkswagen gestellt, weitere Sponsoren der Produktion sind Almased sowie der medizinische Fachverlag Georg Thieme Verlag KG.


Quelle: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!

  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • laila antwortete vor 2 Tagen

      @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

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