Taxischein möglich? Aber klar!

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Taxischein möglich? Aber klar!

Die Frage:

Oliver Ebert:

Selbstverständlich dürfen Sie auch mit Typ-1-Diabetes den Taxischein machen. Die seit Mai 2014 neu gefassten Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung stellen unmissverständlich klar, dass die Teilnahme am Straßenverkehr mit und trotz Diabetes möglich ist. Dort ist ausdrücklich festgeschrieben, dass "gut eingestellte und geschulte Menschen mit Diabetes" sowohl Pkw als auch Lkw "sicher führen" können – dies gilt auch für die Personenbeförderung (Taxis, Omnibusse). Voraussetzung ist natürlich, dass Sie Unterzuckerungen rechtzeitig spüren und entsprechend reagieren können. Auch dürfen Sie nur fahren, wenn und solange Ihr Arzt aus medizinischer Sicht keine Bedenken hat.

Ihre Diabetes-Erkrankung müssen Sie weder Fahrgästen noch dem Arbeitgeber mitteilen. Allerdings wäre es in Ihrem Fall wohl schon empfehlenswert, dass Sie Ihre Zentrale informieren, damit im Fall eines etwaigen Notfalls dort richtig reagiert werden kann.

Ansonsten gelten für Sie dieselben Anforderungen wie für jeden anderen Autofahrer mit Diabetes: Sie sollten alles tun, damit es zu keiner Unterzuckerung während der Fahrt kommt, insbesondere regelmäßig messen und Pausen machen. Selbstverständlich sollten Sie auch immer ausreichend Traubenzucker oder Cola im Auto haben; denken Sie dabei daran, dass der Vorrat ggf. auch für längere Standzeiten oder Fahrten reichen muss. Wenn Sie merken, dass eine Unterzuckerung droht, dann sollten Sie sofort halten und essen bzw. messen – egal, wie eilig es der Fahrgast hat.

Sinnvoll wäre daher, wenn Sie sich ein System zur kontinuierlichen Glukosemesssung beschaffen, welches Ihnen den Gewebezuckertrend anzeigt und das rechtzeitig bei Unterzuckerungen Alarm schlägt.


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  • tako111 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 3 Wochen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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