- Soziales und Recht
Typ-2-Diabetes: Studie zu Online-Selbsthilfe-Programm
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Im Rahmen einer Studie wird untersucht, inwieweit ein interaktives Online-Selbsthilfe-Programm dazu beitragen kann, einen gesunden Lebensstil bei Typ-2-Diabetes zu fördern und somit die Langzeitfolgen der Erkrankung zu reduzieren. Hierfür werden noch Teilnehmer gesucht.
Typ-2-Diabetes ist weit verbreitet. Die Erkrankung verläuft schleichend. Betroffene spüren häufig jahrelang keine Symptome und sehen keinen Handlungsbedarf – bis es zu spät ist. So kann es langfristig zu schweren Folgeerkrankungen kommen, wie der Schädigung von Netzhaut (Retinopathie), Nerven (Neuropathie), Nieren (Nephropathie) und dem diabetischen Fußsyndrom. Dabei lässt sich Diabetes sehr effektiv behandeln, angefangen bei einem gesunden Lebensstil.
Online-Programm bietet Hilfestellung bei der Lebensstilanpassung
Um Menschen mit Typ-2-Diabetes bei der nachhaltigen Lebensstilanpassung zu unterstützen, wurde ein internetbasiertes Programm namens ONSIDE (Online-Selbsthilfe Diabetes) entwickelt. Es basiert auf Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie, die sich in der Behandlung von Menschen mit Diabetes bewährt haben. Es umfasst neben der Vermittlung von Wissen zu der Erkrankung auch Hinweise zu gesundheitsfördernden Aspekten wie Sport, Ernährung und der Arzneimitteleinnahme.
Zudem werden die Anwender des Programms angeleitet, sich persönliche Ziele zu stecken und diese umzusetzen. Sie erhalten individuell angepasste Anregungen zur Entspannung und Stressbewältigung. Auch Übungen zur Stärkung der Achtsamkeit, welche bei bestehenden Ängsten oder Depressionen helfen können, werden angeboten.
Entwickelt wurde das Programm von der GAIA AG (Hamburg) in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Nestoriuc (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) und Prof Dr. Rief (Philipps-Universität Marburg).
Eine Studie soll die Wirksamkeit des Programms evaluieren
Das internetbasierte, interaktive Selbsthilfe-Programm soll nun im Rahmen der ONSIDE-Studie hinsichtlich seiner Wirksamkeit untersucht werden. Die Studie wird in Kooperation zwischen der Universität Marburg, dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der Schön Klinik Hamburg Eilbek und der GAIA AG durchgeführt.
Wer kann an der Studie teilnehmen?
Interessierte können an der Studie teilnehmen, wenn sie
- mindestens 18 Jahre alt sind,
- die Diagnose Diabetes Mellitus Typ 2 durch einen Arzt erhalten haben,
- regelmäßig Ihre Kontrolltermine wahrnehmen,
- und einen Internetzugang haben sowie ein Gerät (z.B. Computer, Smartphone), um diesen zu nutzen.
Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, senden Sie eine E-Mail an:
onside@uni-marburg.de
Als Dankeschön werden unter allen Teilnehmenden zwei Tablets im Gesamtwert von 300 Euro verlost.
Wie läuft die Studie ab?
Zu Beginn der Untersuchung führen die Studienleiter ein telefonisches Interview mit den potentiellen Teilnehmern durch, um den genauen Studienablauf zu besprechen und um zu überprüfen, ob eine Studienteilnahme und das Programm für sie passend sind. Anschließend werden sie gebeten, an einer Eingangsbefragung via Internet teilzunehmen. Die Probanden werden im Rahmen der Studie für einen Zeitraum von 2 Monaten kostenlosen Zugang zu verschiedenen Modulen und Übungen des Programms erhalten.
Nach 8 Wochen, sowie nach 5 und 8 Monaten werden sie erneut gebeten, an einer kurzen Befragung teilzunehmen. Dabei werden Fragen zur Zufriedenheit mit dem Programm sowie zum Umgang mit der Diabetes-Erkrankung und dem Befinden gestellt. Mit diesen Befragungen soll erfasst werden, ob das Programm tatsächlich wirksam ist. Dazu wird zusätzlich auch der Blutzuckerlangzeitwert hinzugezogen, um zu untersuchen, ob dieser sich durch die Nutzung des Programms verbessert hat.
Wie steht es mit dem Datenschutz?
Alle erhobenen Daten unterliegen der Schweigepflicht und den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen. Der Name der Studienteilnehmer wird durch eine Codenummer ersetzt, sodass die Angaben nach Ende der Teilnahme vollständig anonym sind.
Quelle: Philipps-Universität Marburg | Redaktion
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florahdo postete ein Update vor 4 Tagen, 21 Stunden
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 1 Woche
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
moira postete ein Update vor 1 Woche
Hallo!
Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
Ich wüsste gerne wie gut das klappt.- moira antwortete vor 6 Tagen, 12 Stunden
Ich meinte Liberty





Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?