- Soziales und Recht
Versicherungsschutz muss auch für Menschen mit Diabetes bezahlbar sein
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Als Folge der Gesundheitsreform werden zunehmend Zusatz- oder Ergänzungsversicherungen zur Risikoabsicherung privater Unfälle – Sport-, Freizeit-, Haushalts- oder Verkehrsunfälle – sowie auch bei der Zahnersatzversicherung notwendig. Eine der wichtigsten Versicherungen ist die Berufsunfähigkeitsversicherung: Sie sichert das Risiko ab, seine Arbeitskraft aufgrund von Erkrankungen oder Unfällen einzubüßen. Menschen mit Diabetes mellitus werden dabei von Versicherern jedoch oft benachteiligt oder ausgeschlossen, obwohl sie grundsätzlich genauso leistungsfähig sind wie Stoffwechselgesunde. Darauf macht die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe aufmerksam und rät Betroffenen, sich individuell beraten zu lassen.
„Eine vernünftige Risikoabsicherung – sei es für Krankheit, Unfälle oder Invalidität – ist für jeden ratsam“, so Dr. med. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. „Doch für Menschen mit chronischen Erkrankungen ist es meist schwer, eine Versicherung zu erhalten“, ergänzt Kröger. Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 sind häufig beim Abschluss von Kranken-, Unfall-, Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherungen schlechter gestellt.
Versicherungen berücksichtigen Ergebnisse moderner Therapie nicht
„Das ist oft darauf zurückzuführen, dass versicherungsmathematische Modelle oder versicherungsstatistische Erhebungen zugrunde gelegt werden, ohne die Ergebnisse der modernen Diabetestherapie zu berücksichtigen“, erklärt Oliver Ebert, Rechtsanwalt aus Stuttgart.
Versicherungen fragen in ihren Anträgen nach Vorerkrankungen. „Diese müssen Antragsteller wahrheitsgemäß beantworten“, so Ebert. „Liegt eine chronische Erkrankung wie Diabetes vor, führt dies oft zur Ablehnung des Versicherungsantrags.“ Außerdem fragen Versicherer häufig auch danach, ob eine Behinderung festgestellt ist – oder dies in der Vergangenheit beantragt wurde. Chronisch Kranke wie Menschen mit Diabetes können sich dann meist nur gegen einen unverhältnismäßigen Beitrag infolge hoher Risikozuschläge versichern.
Fehlender Versicherungsschutz kann enorme Folgen haben
Für den einzelnen Menschen mit Diabetes kann der fehlende Versicherungsschutz – und damit nicht versicherbare Risiken wie Unfall, Krankheit oder Tod – in sozialer Hinsicht enorme Folgen haben: Konkret kann es beispielsweise um die Voraussetzungen für eine Firmengründung oder eine Berufsausübung gehen, im privaten Bereich um das Darlehen für den Hausbau, die finanzielle Absicherung der Familie oder die private Altersvorsorge. „Häufig wird betroffenen Menschen aufgrund der Diagnose Diabetes mellitus ein bezahlbarer Versicherungsschutz ganz verwehrt“, sagt Jochen Riehle, Vorstandsvorsitzender der Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M). „Hier besteht Handlungsbedarf zur Gewährleistung eines bezahlbaren Versicherungsschutzes!“
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florahdo postete ein Update vor 5 Tagen
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 1 Woche
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
moira postete ein Update vor 1 Woche
Hallo!
Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
Ich wüsste gerne wie gut das klappt.- moira antwortete vor 6 Tagen, 15 Stunden
Ich meinte Liberty






Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?