- Leben mit Diabetes
Weltdiabetes-Erlebnistag: Kommen, sehen und bewegen
2 Minuten

Ein roter Faden zieht sich gut erkennbar durch das Programm des Weltdiabetes-Erlebnistags 2019 (#WDET2019) – und das ist die Bewegung. Wer am 16. November zum Sony Center am Potsdamer Platz in Berlin kommt, kann sich davon leicht überzeugen und ist eingeladen, mitzumachen, mitzutanzen, mitzulaufen – und auch sonst in vielerlei Hinsicht auf dem Laufenden zu bleiben.
Zuhören, zusehen – dagegen ist nichts einzuwenden. Aber man kann ja noch so viel mehr: mitmachen, mitgestalten und sich gemeinsam bewegen zum Beispiel. Wie inspirierend und wohltuend Bewegung ist, haben Sie sicher schon selbst festgestellt, wenn schon nach einem kurzen Spaziergang die Lösung eines Problems plötzlich auf der Hand liegt, weil durch die körperliche Bewegung auch das Gehirn beweglicher und denkfreudiger geworden ist.
Dieses Phänomen macht sich der Weltdiabetes-Erlebnistag zunutze und klärt Menschen nicht nur durch Informationen auf, sondern hält sie auch sonst auf dem Laufenden.
Laufender Vortrag und Mittanz-Aktion bringen Bewegung ins Programm
Ein Blick in das Programm der Eventbühne, die auf der Freifläche des Sony Centers aufgebaut sein wird, zeigt das eindrucksvoll: Geplant ist ein laufender Vortrag von Prof. Peter Schwarz (Dresden), der als Flashmob konzipiert ist, also als ein scheinbar spontanes Treffen vieler Menschen, bei dem etwas Ungewöhnliches geschieht.
Vorgesehen sind außerdem bewegte Pausen und ein Dance out; beides wird von „Diva Agata“ mitgestaltet. Typ-2-Diabetikerin Agata hat 2014 an der TV-Abnehm-Show The Biggest Loser teilgenommen und durch mehr Bewegung und eine Ernährungsumstellung so viel abgenommen, dass sie kein Insulin und zuerst auch keine Tabletten mehr brauchte.
Mit solchen Angeboten möchten die Macher des #WDET auch das Laufpublikum im Sony Center erreichen – z. B. damit bei manchen erst gar kein Diabetes entsteht, wie es sich Prof. Stephan Martin (Düsseldorf) wünscht, der auf der Eventbühne präsent sein wird. Und angesprochen fühlen sollen sich auch die Angehörigen von Menschen mit Diabetes, wie diabetesDE-Geschäftsführerin Nicole Mattig-Fabian betont; sie ist eine der #WDET-Programmplanerinnen.
Bewegungsspaß für alle im Tiergarten und ein Erlebnismarkt, der bewegt
Im nahe gelegenen Tiergarten können alle Bewegungsfreudigen beim Family Run in Bewegung kommen. Angeboten werden Strecken von einem und von fünf Kilometern. Gut zu wissen: Als Vorbereitung bietet die Online-Community Blood Sugar Lounge Trainingspläne für Anfänger und Fortgeschrittene an, und wer mag, kann sich in einer der BSL-Gruppen mit anderen austauschen und sich coachen lassen.
Sogar der #WDET-Erlebnismarkt, auf dem sich Diabetesunternehmen und -organisationen präsentieren, hat mit Bewegung zu tun: Mit dem Mitmach-Parcours lässt sich der Markt sehr gut ergehen und erkunden.
Übrigens: Hochinteressante Vorträge gibt es natürlich auch während des Weltdiabetes-Erlebnistags – im Kino! Sie bieten die Gelegenheit, sich noch eingehender mit wichtigen Themen zu informieren. Der Eintritt zu den Vorträgen wie zu allen Angeboten des WDET ist frei.
Alles auf einen Blick: Weltdiabetes-Erlebnistag in Berlin
Wann: Samstag, 16. November, 10 bis ca. 18 Uhr
Wo: Sony Center am Potsdamer Platz in Berlin
Was: Events, Erlebnismarkt, Vorträge
Veranstalter: Kirchheim-Verlag; inhaltliche Unterstützung: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
Schirmherrschaft: Bundesministerium für Gesundheit
Aktion: Stimmen Sie im Internet ab, welches Thema auf der Eventbühne präsentiert werden soll: Diabetes und Ernährung, Diabetes und Pflege oder Diabetes und Psyche?
Internet: www.weltdiabeteserlebnistag.de oder www.wdet.de
Aussteller: Hintergrund-Infos erhalten Selbsthilfegruppen und Unternehmen beim Kirchheim-Verlag, Ansprechpartner ist Erik Nielsen, E-Mail: nielsen@kirchheim-verlag.de
von Nicole Finkenauer
Redaktion Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag,
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (10) Seite 10-11
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florahdo postete ein Update vor 5 Tagen, 5 Stunden
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 1 Woche
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
moira postete ein Update vor 1 Woche
Hallo!
Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
Ich wüsste gerne wie gut das klappt.- moira antwortete vor 6 Tagen, 20 Stunden
Ich meinte Liberty




Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?