Zentrale Veranstaltung zum Weltdiabetestag von diabetesDE

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Zentrale Veranstaltung zum Weltdiabetestag von diabetesDE

Unter dem Motto „Diabetes – beweg(t) dein Leben!“ findet am 19. November die diesjährige bundesweite zentrale Veranstaltung zum Weltdiabetestag im KOSMOS Berlin statt. Sie richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte aller Altersklassen, der Eintritt ist frei. Außerdem im Fokus: aktuelle Entwicklungen in der Diabetes-Technologie.

Diabetes-Technologie ist heute in Kombination mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Welt eine der tragenden Säulen der Diabetestherapie. Viele insulinpflichtige Menschen mit Diabetes nutzen Insulinpumpen und Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM oder FGM), um ihren Stoffwechsel besser einzustellen.

Alles Wichtige auf einen Blick


Was: bundesweite zentrale Veranstaltung zum Weltdiabetestag 2017
Wann: Sonntag, 19. November 2017, von 10 bis 15:30 Uhr
Wo: KOSMOS Berlin (Karl-Marx-Allee 131 a, 10243 Berlin)
Weiterführende Infos: www.diabetesde.org/weltdiabetestag/2017

Welche aktuellen Entwicklungen es im Bereich Technologie gibt, ist einer der Programmschwerpunkte im Rahmen der über 30 Vorträge, Workshops und Mitmachaktionen. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe organisiert die Veranstaltung gemeinsam mit der Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums.

Revolutionäre Entdeckung: Insulin als Medikament

Am 27. Juli 1921 gelang es Frederick Banting und Charles Best erstmals, Insulin aus der Bauchspeicheldrüse von Tieren zu isolieren und damit durch Injektion bei diabetischen Hunden deren Blutzucker zu senken. Im Januar 1922 wendeten sie Insulin erstmals am Menschen, einem dreizehnjährigen Jungen mit Typ-1-Diabetes, erfolgreich an.Schon ein Jahr später gelang es, Insulin in größeren Mengen aus den Bauchspeicheldrüsen von Schweinen und Rindern herzustellen und somit die Behandlung von Diabetes zu revolutionieren.

„Vor hundert Jahren noch vollkommen undenkbar, können dank der Insulintherapie und immer neuen technischen Entwicklungen Menschen mit Typ-1-Diabetes heute ein weitgehend normales Leben führen – arbeiten, Sport treiben oder reisen wie stoffwechselgesunde Menschen“, sagt Dr. med. Jens Kröger, niedergelassener Diabetologe aus Hamburg-Bergedorf und Vorstandsvorsitzender von diabetesDE. Das betrifft über 31.500 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren und 312.000 Erwachsene in Deutschland.

Vorträge über moderne Diabetes-Technologien

Neben Insulinpumpen bieten seit einigen Jahren Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) viele Vorteile. Mit Hilfe von Sensoren messen diese Geräte über eine dünne Nadel im Unterhautfettgewebe bis zu 1.400 Mal täglich Zuckerwerte. Der Patient erfährt so, wie sich seine Glukosewerte im gesamten Tages- und Nachtverlauf verändern und wird alarmiert, wenn Unter- oder Überzuckerungen drohen.

Auch beim noch jungen Flash Glucose Monitoring (FGM) befindet sich der Sensor im Unterhautfettgewebe und misst kontinuierlich die Glukosewerte, die der Patient dann nach Bedarf abrufen kann.

Voraussichtlich 2018 kommt das erste Hybrid-Closed-Loop-System auf den Markt, dessen Wirkungsweise in Richtung einer künstlichen Bauchspeicheldrüse geht, indem es Messungen und notwendige Insulingaben weitestgehend automatisch steuert. Im Rahmen der Veranstaltung geht es in den Vorträgen „Sensortechnik, CGM, FGM“, „Verbindung Mensch und Maschine“ und „Neue Technologien“ um aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich.

Walk für den guten Zweck, Kinder-Lounge, Service-Parcours

Höhepunkt des Rahmenprogramms ist wieder ein gemeinsamer Walk für den guten Zweck, inklusive Blutzuckermessen vorher und nachher. Kinder, die den Weltdiabetestag in Berlin besuchen, erwartet eine eigene Lounge mit Spiel und Spaß.

Ein großer Ausstellerbereich informiert die Besucher unter anderem über neueste Produkte zum Blutzuckermessen und Insulinspritzen. In einem gratis Service-Parcours werden Blutzucker-, Fett- und Body-Mass-Index (BMI)-Messungen angeboten, die auf einer Laufkarte dokumentiert werden.


Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • uho1 antwortete vor 6 Tagen

      @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 4 Wochen

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 4 Wochen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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