- Technik
Ausprobiert | FreeStyle Libre: Ein Wischer – viele Werte
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Diabetes-Journal-Redakteurin Dr. Katrin Kraatz hat in der Rubrik „Ausprobiert“ das neue Messsystem FreeStyle Libre getestet, mit dem Glukosewerte auf ganz neue Art und Weise ermittelt werden können.
Die Zeiger der Uhr rückten unerbittlich vor – und ich wusste: In Kürze wird die Laufzeit meines FreeStyle-Libre-Sensors von Abbott Diabetes Care zu Ende sein. Traurig machte mich das. Gern würde ich gleich wieder einen Sensor starten, mit dem ich mit einem Wischer meinen aktuellen Gewebsglukosewert ablesen kann. Denn was ich in den letzten 14 Tagen, so lange funktioniert ein Sensor, erlebt habe, war einfach toll.
Ich, Typ-1-Diabetikerin und Diabetes-Journal-Redakteurin, fühlte mich unterzuckert – ein schneller Wischer mit dem Lesegerät über den Sensor am Arm: Schon wusste ich, dass mein Gefühl mich trog, der Wert war eher zu hoch. Oder beim Walken im Wald: Sonst musste ich immer mein Blutzuckermessgerät auspacken, mich stechen, Blut auftragen, warten. Gestern zog ich einfach das Lesegerät aus der Hosentasche, fuhr über meinen Arm – und war auf der sicheren Seite. Der Wert fiel zwar, wie mir der Trendpfeil zeigte, aber noch nicht ins Bodenlose.
Viele Stiche gespart
In diesen zwei Wochen, die zwischen Anlegen und heute Nachmittag, 16.12 Uhr, vergangen sind, habe ich mir viele Fingerstiche gespart. Und trotzdem habe ich viel mehr über meinen Zuckerverlauf erfahren. Denn jede Minute wurde ein gemessener Wert im Sensor gespeichert, beim Wischen wurden alle Werte ins Empfangsgerät übernommen. Und ausgelesen habe ich alles in den Computer – und direkt zum Beispiel meine Basalrate geändert. Also: Viel weniger Stiche, viele neue Einblicke, viel mehr Sicherheit – einfach eine tolle Entwicklung!
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2014; 63 (11) Seite 40
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße