Big Brother is watching you

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Big Brother is watching you

Weihnachten ist vorbei. Bevor sich eine leichte Katerstimmung einschleicht, lassen wir unseren Blick mal zurückschweifen – unter den Weihnachtsbaum, zu den Geschenken. Hier hatte sich für jeden bestimmt ein neues Lieblingsstück versteckt. Vielleicht sogar eine schöne technische Spielerei, mit der man zu Hause und unterwegs viel Spaß haben kann. Ich spreche von "Wearables" (ein wundervolles neues Wort für Smartwatches und Fitnessarmbänder und Ähnliches).

Wearables und Gadgets – auch für den Diabetesbereich

Diese Wearables sind aber nicht nur für Fitnessjünger und Technikfreaks interessant – auch wer sich mit Diabetes beschäftigt, kommt um solche Gadgets (auch ein tolles Wort für technische Spielerei) nicht herum: Ein Student aus Mainz wurde für seine Diabetes-App

Eine wichtige Komponente von

Gemessene Blutzzuckerwerte mit Freunden teilen?

Ein ähnliches Konzept des "Sichtbarmachens" verfolgt das neue CGM (kontinuierliche Glukosemessung)-System

Aber damit nicht genug, man kann nun seine Daten an fünf Follower senden. Vor allem Eltern und ihre Kinder profitieren von dieser neuen Technik – à la

Bei allen Vorteilen: unbedingt den Datenschutz im Auge behalten!

Ohnehin ist das Nutzen von solchen Gesundheitsapps/Medizinapps in Mode gekommen. Nutzer solcher Software sollten sich unbedingt über den Datenschutz des Programms und des Unternehmens informieren und das Worst-Case-Szenario ausmalen: Was, wenn die Daten verloren gehen? Wer kann von solchen Daten profitieren? Krankenkassen? Arbeitgeber? Aber das ist nun eine Diskussion, die genauso alt ist wie Computerprogramme selbst. Aus meinem Blickwinkel ist Bewusstsein hier das Schlüsselwort.

Mir macht es in jedem Fall Spaß, die neuesten Entwicklungen auf dem Technikmarkt zu verfolgen. Denn auch für 2016 und die kommenden Jahre sind einige Entwicklungen angekündigt.


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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße