CE-Kennzeichnung für “Dexcom G5 Mobile”

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CE-Kennzeichnung für “Dexcom G5 Mobile”

Das neue System zur kontinuierlichen Glukosemessung Dexcom G5 Mobile, das mit einigen Neuerungen aufwartet, wird in den kommenden Wochen auf dem europäischen Markt verfügbar sein.

Das US-amerikanische Unternehmen Dexcom hat in einer Presseinformation bekanntgegeben, dass das neue Dexcom G5 Mobile, ein System zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM), die CE-Kennzeichnung erhalten hat und somit in den nächsten Wochen in mehreren europäischen Ländern auf den Markt kommen wird. Zugelassen ist es für Erwachsene und Kinder ab einem Alter von 2 Jahren.

Therapieentscheidungen ohne zusätzliche Messung

Neu beim Dexcom G5 Mobile ist, dass die gemessenen Gewebezuckerwerte nicht mehr wie bei den bisherigen CGM-Systemen zusätzlich durch eine Blutzuckermessung bestätigt werden müssen, um Therapieentscheidungen treffen zu können. Wenn Glukose-Warnungen und -Messwerte allerdings nicht zu den Symptomen oder Erwartungen passen, sollte sicherheitshalber eine Blutzuckermessung mit einem Blutzuckermessgerät durchgeführt werden, empfiehlt der Hersteller. Auch für die Kalibrierung des Systems sind weiterhin mindestens zwei Blutzuckermessungen pro Tag erforderlich.

Weitere Neuerung beim Dexcom G5 Mobile: Die gemessenen Gewebezuckerwerte können drahtlos via Bluetooth-Technologie auf das Smartphone des Anwenders übermittelt werden. Somit wird nicht mehr zwangsläufig ein separates Empfangsgerät benötigt. Dieses kann aber auch weiterhin als alternatives Display verwenden werden.

Hersteller: “Datenschutz wird gewährleistet”

Zudem können die Anwender ihre Daten mit bis zu fünf ausgewählten Empfängern („Followern“) teilen, die die Gewebezuckerdaten fernüberwachen und für eine sichere Notfallversorgung Warnungen empfangen können. Nach Angaben des Herstellers gewährleisten dabei die verschlüsselte Low-Energy-Kommunikationsanbindung mittels Bluetooth und die Authentifizierung (Pairing) Datensicherheit und Datenschutz.

“Das Dexcom G5 Mobile ermöglicht Anwendern eine ganz neue Sicht auf ihren Diabetes und ihre Therapie; ihre Gewebezuckerdaten werden auf einem mobilen Gerät angezeigt und sie müssen keine Blutzuckermessungen mehr durchführen, um Therapieentscheidungen treffen zu können”, sagt Kevin Sayer, President und Chief Executive Officer von Dexcom. “Über ihre dynamischen Glukosedaten können sie jederzeit und an jedem Ort verfügen. Durch seine verbesserte Schnittstelle und sein vollständig mobiles Design verändert das Dexcom G5 Mobile die Landschaft des Diabetes-Management und bietet dem Anwender mehr Komfort, Flexibilität und Diskretion als jemals zuvor.”


gh | Dexcom
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße