- Aus der Community
CGM: Das Gesundheitsministerium hat nichts dagegen
2 Minuten


Banges Warten: Wird das Bundesgesundheitsministerium (BMG) den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) genehmigen? Nun dürfen wir wirklich jubeln: Das BMG hat zugestimmt! Hier steht es, Schwarz auf Weiß: „die von Ihnen gemäß § 94 SGB V vorgelegten o.a. Beschlüsse vom 16. Juni 2016 (…) werden nicht beanstandet.“ Sobald es im Bundesanzeiger veröffentlicht sein wird, gilt der Beschluss – und dem Einsatz von kontinuierlichem Glukosemonitoring (CGM) steht, wenn der Bedarf besteht, nichts mehr im Weg.
Erstes „Hurra!“ bereits Mitte Juni
Jahrelang war der Weg, bis der G-BA am 16. Juni 2016 den Beschluss fasste, dass Diabetiker CGM-Systeme verordnet bekommen dürfen – an diesem Tag jubelten wir zum ersten Mal. Von vielen hörte man: „Hurra!“ Natürlich ist eine Verordnung an bestimmte Voraussetzungen gebunden, wie ich bereits berichtet habe, aber die Indikation ist weit gefasst.
CGM: jeden Tag wertvoll
Wie wertvoll CGM ist, erlebe ich jeden Tag – und vor allem in vielen Nächten. Denn dann stellt sich die Insulinpumpe ab, wenn der Glukosewert eine bevorstehende Unterzuckerung meldet – und ich kann einfach durchschlafen. Morgens sehe ich dann, was das System über Nacht getrieben hat – und kann den Tag ausgeschlafen (soweit das derzeit bei der Sommerhitze geht) beginnen. Einfach super!

Vertrauen in den kleinen Aufpasser
Neulich war ich auf Einkaufstour, weite Wege lagen zwischen meinen Zielen. Natürlich hätte ich vorbeugen können, indem ich Kohlenhydrate esse – aber dann hätte ich nicht einkaufen müssen, denn wenn das häufiger passierte, würde irgendwann die gekaufte Kleidung wegen eines zunehmenden Bauchs nicht mehr passen. Also habe ich vorher die Basalrate in der Insulinpumpe reduziert und zusätzlich auf meinen kleinen Aufpasser vertraut. Das Einkaufen war erfolgreich, die neuen Hosen und Blusen passen hoffentlich lange.
Vorteile von CGM erkannt
Ich freue mich riesig, dass auch auf Regierungsseite offenbar verstanden wird, was CGM uns Diabetikern für Vorteile bringt. Bleibt noch der Wunsch, dass die Krankenkassen das ebenso erkennen und danach handeln.
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Technik

4 Minuten
- Technik
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
lena-schmidt postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße