„Contour Diabetes App“ punktet im Praxistest

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„Contour Diabetes App“ punktet im Praxistest

Einfache Handhabung, besseres Verständnis und höhere Motivation: Insulinpflichtige Menschen mit Diabetes können von der Nutzung des Contour Next One-Blutzuckermessgerätes in Kombination mit der Contour Diabetes App profitieren – das belegen die Ergebnisse einer aktuellen Anwendungsstudie.

Das Contour Next One-Blutzuckermesssystem (BZMS) und die Contour Diabetes App können in der Diabetestherapie einen entscheidenden Beitrag für das Selbstmanagement insulinpflichtiger Menschen mit Diabetes leisten – das belegen die Ergebnisse einer aktuellen Anwendungsstudie [1]. Die vollständigen Resultate der Studie wurden im Juni 2018 als Poster im Rahmen der 78. Jahrestagung der American Diabetes Association in Orlando, USA vorgestellt.

Nutzen der „Contour Diabetes App“

Wenn Patienten im Diabetes-Alltag überraschend mit kritischen Messwerten konfrontiert werden, für die sie keine Erklärung finden, sind sofort greifbare und intelligente Lösungen gefragt, die helfen, den Blutzuckerspiegel schnell wieder in den Zielbereich zu bewegen. Mit der Einführung der Contour Diabetes App ist Ascensia Diabetes Care diesem Bedürfnis nachgekommen. Welchen Nutzen die digitale Anwendung zusammen mit dem Contour Next One BZMS für insulinpflichtige Patienten im Rahmen ihres selbstständigen Diabetes-Managements tatsächlich bieten kann, wurde in der Anwendungsstudie evaluiert.

Insgesamt 46 insulinpflichtige Typ-1 und Typ-2 Diabetiker im Alter von 18 bis 75 Jahren beteiligten sich am Praxistest und nutzten Messsystem und App über sechs Wochen. 45 von ihnen schlossen die Studie ab. Durchschnittlich zwei Mal pro Tag wurde eine Blutzuckermessung durchgeführt. Zu Beginn der Studie erhielten die Teilnehmer bei einer persönlichen Visite eine Einweisung in das Contour Next One-BZMS sowie in die Contour Diabetes App. Im Rahmen einer zweiten, abschließenden Visite wurden die Erfahrungen anhand eines Fragebogens dokumentiert [1].

Positives Feedback für Mustererkennung

Die Ergebnisse bescheinigen insbesondere der App-Funktion „Meine Muster“ einen hohen Mehrwert für das tägliche Diabetes-Management. Nach Übertragung der Messwerte durch das Contour Next One-Blutzuckermessgerät analysiert die Contour Diabetes App die Daten auf wiederkehrende Muster und Trends im Blutzuckerverlauf. Wurde ein Muster erkannt, erfährt der Patient mehr zu möglichen Ursachen und erhält verständliche Hinweise, wie die Werte verbessert werden können. 95 Prozent der Anwender gaben an, diese Informationen gut nachvollziehen und umsetzen zu können.


Für Großansicht auf die Abbildung klicken.Bildquelle: © Ascensia Diabetes Care 

Für knapp drei Viertel der Nutzer waren die Mustererkennung (73 Prozent) und die dazugehörigen Informationen (74 Prozent) für die Umsetzung ihres Diabetes-Managements hilfreich und 82 Prozent möchten die Funktion „Meine Muster“ weiterhin nutzen. Auch empfanden 82 Prozent der Nutzer das erweiterte Messwert-Diagramm mit der Übersicht der dokumentierten Insulineinheiten und Kohlenhydrate sowie 89 Prozent der Nutzer die Listenansicht „Meine Messwerte“ in der Contour Diabetes App als nützlich [1].


Für Großansicht auf die Abbildung klicken.Bildquelle: © Ascensia Diabetes Care 

Diabetes besser verstehen und Therapietreue verbessern

Von der Verwendung von App und Messsystem profitieren sowohl Patienten als auch Behandler langfristig: Fast alle Teilnehmer (98 Prozent) waren der Ansicht, dass das Contour Next One-BZMS und die Contour Diabetes App das Verständnis für ihren Diabetes verbessern. Außerdem gaben 91 Prozent an, dass die Kombination aus Blutzuckermesssystem und App sie darin unterstützt, sich mehr mit ihrem Diabetes-Management zu beschäftigen. Mehr als drei Viertel der Teilnehmer fühlten sich dazu motiviert, die Therapie- und Mess-Empfehlungen ihres Behandlers konsequenter umzusetzen.


Für Großansicht auf die Abbildung klicken.Bildquelle: © Ascensia Diabetes Care 

Neben den Angaben zu Mustererkennung, Therapietreue und Engagement gaben die Anwender auch Auskunft zur Handhabung: 89 Prozent waren in der Lage, App und Messgerät zu verbinden und ihre Messwerte in die App zu übertragen. Alle Teilnehmer konnten anschließend ihre Blutzuckerprofile einsehen und die Messerinnerungsfunktion nutzen. Nahezu die Gesamtheit der Anwender (98 Prozent) konnte außerdem ihre Messwerte auf Basis der Übersichten richtig interpretieren [1].


Für Großansicht auf die Abbildung klicken.Bildquelle: © Ascensia Diabetes Care 

Mehr Informationen zur Blutzuckerselbstkontrolle erhalten Sie im Internet unter www.diabetes.ascensia.de oder beim Ascensia Diabetes Service unter der kostenfreien Service-Hotline 0800/72 61 880.

Literatur
[1] Fisher W et al. User Experience With the Information–Motivation–Behavioral Skills (IMB)–Based CONTOUR® NEXT ONE Smart Meter and App System. Posterpräsentation im Rahmen der 78. Scientific Sessions der American Diabetes Association (ADA) in Orlando, USA, Juni 2018.

Quelle: Presseinformation von Ascensia Diabetes Care

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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