- Technik
Datenüberblick mit integrierter Software
2 Minuten

Der Ausprobiert-Anwedertest: Das Blutzuckermessgerät Contour Next USB von Bayer bietet ein integriertes Datenmanagement.
Beim ersten Einschalten des Blutzuckermessgeräts Contour Next USB des Unternehmens Bayer merke ich, dass ich viele Dinge meinen Bedürfnissen anpassen kann. So kann ich zum Beispiel aus 14 Sprachen auswählen, mit welcher ich beim Blutzuckermessen arbeiten möchte.
Selbstverständlich kann ich auch unter anderem Datums- und Uhrzeitformat, Blutzuckerzielwerte, Markierung der Mahlzeit (nüchtern, vor/nach dem Essen) oder die Einheit für die Angabe der Kohlenhydrate (Gramm, BE oder KE) auswählen.
Messen und Markieren
Das Messen des Blutzuckers erfolgt einfach: Ich stecke den Teststreifen in den großen Einschub, halte den Blutstropfen an meinem Finger an den Sensor, markiere den Mahlzeitenzeitpunkt (weil ich diese Option eingeschaltet habe) – und bekomme im Nu auf dem beleuchteten Display meinen aktuellen Blutzuckerwert angezeigt.
Danach – aber auch noch später – kann ich, wenn ich möchte, noch angeben, ob ich Kohlenhydrate essen möchte oder Insulin spritzen werde. Auch andere Hinweise wie Unwohlsein kann ich eingeben.
Software im Messgerät
Das Entscheidende des Blutzuckermessgeräts aber kommt dann: Mit dem integrierten USB-Stick verbinde ich das Gerät mit meinem Computer. Auf dem Messgerät ist die Software Glucofacts Deluxe vorinstalliert; herunterladen muss ich sie deshalb nicht. In der Software gibt es ein „Tagebuch“ mit meinen Werten mit Datum, Tageszeitraum und der Markierung nüchtern, vor oder nach dem Essen.
Übersichtliche Daten
Durch farbige Markierungen der Blutzuckerwerte – im Tagebuch selbst, aber auch in den abrufbaren Graphiken – sehe ich sofort, ob ich zufrieden sein kann oder nicht: Grün hinterlegte Messwerte sind im Zielbereich, gelbe zeigen zu hohe Werte an und rote zu niedrige.
Trend-, Tages- und Wochenübersichten ermöglichen mir einen noch besseren Überblick. Aus den Daten kann ich pdf-Dateien erstellen oder Ausdrucke, die ich abheften oder auch meinem Arzt beim nächsten Termin mitnehmen kann.
Hier finden Sie alle technischen Details auf einen Blick.
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von Dr. med. Katrin Kraatz
Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße