- Technik
„Diabetes sagt nichts darüber aus, wie der Mensch ist…“
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Im September zwei Läufer mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes als “Team FreeStyle Libre” beim Berlin-Marathon an den Start gegangen.
“Wussten Sie, dass nur jeder fünfte Deutsche den genauen Unterschied zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes kennt und fast ein Drittel der Befragten Menschen mit Diabetes Bewegungsmangel bescheinigen?”, heißt es in einer Presse-Information des Unternehmens Abbott. Um hier mehr aufzuklären, sind im September zwei Läufer mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes als “Team FreeStyle Libre” beim Berlin-Marathon an den Start gegangen.
Markus G. (56), Läufer im Team FreeStyle Libre und Typ 1-Diabetiker, sagt: “Eine Diabetes-Erkrankung sagt nichts darüber aus, wie der Mensch ist oder was er in seinem Leben tut – ob er aktiv ist, daran arbeitet, seine Träume zu erfüllen, oder sogar Höchstleistungen erbringt. Man hat immer die Freiheit, die man sich nimmt,und sollte sich nicht in eine Ecke stellen lassen – egal ob mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes.”
Weiter heißt es in der Presse-Information: “Dank FreeStyle Libre geht die Zuckerkontrolle auch beim Laufen schnell und unkompliziert und kann somit für mehr Sicherheit beim Sport sorgen und dadurch ein Stück Leichtigkeit zurückgeben. Unseren Läufern gratulieren wir ganz herzlich zu ihrer Teilnahme am Berlin-Marathon und wünschen für die Zukunft viele weitere sportliche Erfolge.” Das Unternehmen Abbott hofft, “dass FreeStyle Libre auch Ihnen mehr Freiheit bei allen Herausforderungen in Sport und Freizeit schenken kann.”
Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (11) Seite x-x
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jseiffert postete ein Update vor 5 Tagen, 23 Stunden
Hallo zusammen,
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat
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thomas55 postete ein Update vor 2 Monaten
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomas




