- Technik
Die wichtigsten Themenfelder der Digitalisierung
2 Minuten

Anfang des Jahres wurde der Digitalisierung- und Technologiereport Diabetes (D.U.T) 2020 veröffentlicht, in dem auch die Ergebnisse einer großen Ärzte- und Patientenumfrage zu finden sind. Gefragt wurde u.a. danach, welches die wichtigsten Themenfelder der Digitalisierung sind; dazu finden Sie hier die Resultate.
Frage: Frage: Welches der folgenden Themen ist Ihrer Meinung nach am wichtigsten für die Diabetologie?
(Rangfolge von 1 bis 10; dargestellt ist der durchschnittliche auf 8 standardisierte Rang, um eine Vergleichbarkeit mit den Ärzten zu gewährleisten; ein geringer Wert bedeutet eine hohe Wichtigkeit, ein hoher Rangplatz eine geringe Wichtigkeit)

Bei den wichtigsten Themen der Digitalisierung sind sich die verschiedenen Gruppen relativ einig: Systeme zur automatischen Steuerung der Glukose (Closed-Loop-Systeme oder „künstliche Bauchspeicheldrüse“), Software zur Analyse der Glukosedaten und eine „bessere Vereinbarkeit (Kompatibilität) der unterschiedlichen digitalen Anwendungen“ wurde von allen 4 befragten Gruppen in die Top-3-Rangfolge gewählt.
Bei den Eltern von Kindern mit Diabetes und Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes ist das Thema „Closed-Loop-Systeme“ Spitzenreiter, bei den Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes und den Diabetologen landete der Themenbereich „Software zur Analyse von Glukosedaten“ auf Platz 1. Außerdem wählten die Personen mit Typ-2-Diabetes das Thema „Systeme zur Hilfe bei Patienten-Entscheidungen“ auf Platz 2. Bei den Antworten der Diabetologen muss berücksichtigt werden, dass sie in Bezug auf alle ihre Patienten geantwortet haben.
von Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (8) Seite 37
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jseiffert postete ein Update vor 4 Tagen, 7 Stunden
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat
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thomas55 postete ein Update vor 2 Monaten
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomas





