- Technik
Ein Licht, das an den Diabetes erinnert
2 Minuten
Kevin Röhl, Absolvent des Studiengangs Mediendesign an der Hochschule Mainz, ist für seine Diabetes-App lumind mit dem Public Award des Wettbewerbs Wearable IT/Fashion Tech ausgezeichnet worden. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung vergeben für innovative Produkte, Konzepte und Anwendungen aus dem Bereich der WearableIT (tragbare elekronische Geräte).
lumind ist ein digitales Helfersystem für Diabetiker, das sie daran erinnert, regelmäßig ihren Blutzucker zu messen. Bei Typ-1-Diabetikern produziert der Körper das lebenswichtige Hormon Insulin nicht mehr, sodass die Betroffenen sich ihr Insulin händisch spritzen müssen, um den Blutzuckerspiegel im Zielbereich zu halten. Darüber hinaus müssen die Blutzuckerwerte 5-8 Mal am Tag mit Hilfe eines Tropfens Blut gemessen werden, um die Krankheit zu kontrollieren und Folgeerkrankungen vorzubeugen.
Farbiges Licht erinnert, motiviert und informiert
Die wichtigste Komponente von lumind ist ein farbiges Licht, das Diabetiker und ihre engen Angehörigen erinnert, motiviert und informiert. Die Lichtfarbe spiegelt den letzten Blutzuckerwert wider: Rot bedeutet, dass der Wert zu niedrig ist. Blau zeigt an, dass der Zucker zu hoch ist und ein grünes Licht signalisiert, dass der Zielbereich eingehalten ist. Beginnt das Licht zu pulsieren, ist es Zeit für eine erneute Messung.
Für zu Hause oder unterwegs
lumind ist sowohl als Wearable, als auch in Form einer Tischleuchte geplant. Das Wearable unterstützt Diabetiker unterwegs, wohingegen die stationäre Leuchte zu Hause auch Angehörige, wie z.B. Eltern oder Partner einbezieht, indem sie ihnen über das Internet immer die aktuellen Werte anzeigt – auch wenn Diabetiker und Angehöriger räumlich voneinander getrennt sind. Mit lumind soll insbesondere jungen Diabetikern ein Hilfsmittel an die Hand gegeben werden, um selbständig den Umgang mit ihrer Krankheit zu erlernen und motiviert zu bleiben. Angehörige sollen ebenso einbezogen werden können, damit auch sie die Krankheit besser verstehen, ihrerseits Unterstützung bieten können und sich weniger Sorgen machen müssen.
Die Preisverleihung fand am 25. November im Rahmen der Connected Living ConnFerence in Berlin statt. Wenige Tage zuvor war lumind bereits für den Future Award nominiert worden, der im Rahmen der Future Convention in Frankfurt vergeben wird.
Quelle: Hochschule Mainz
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 21 Stunden, 47 Minuten
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 1 Tag
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!