- Technik
Erster Fertigpen mit halben Einheiten
2 Minuten

Das Unternehmen Lilly bietet ab Mitte Mai den ersten Fertigpen mit Halbschritteinheiten für Insulin lispro Humalog auf den Markt, der eine besonders präzise Dosierung von Mahlzeiteninsulin erlaubt und so die Therapie vereinfachen kann.
Gerade für Kinder mit Diabetes können Fertigpens zur Insulinverabreichung von Vorteil sein: Da im Vergleich zu Mehrwegpens aufgrund des entfallenden Patronenwechsels weniger Schritte zur Vorbereitung erforderlich sind, ist das Erlernen der Injektion einfach und mit wenig Schulungsaufwand verbunden. Dies ist besonders hilfreich, wenn die Injektion einmal nicht von den Eltern, sondern anderen Betreuenden verabreicht wird, die weniger erfahren im Umgang mit Insulinpens sind.
Besonders geeignet für Kinder, Schwangere und Sportler
Ab dem 15. Mai 2018 steht dafür mit dem neuen Humalog Junior KwikPen der erste und bislang einzige Fertigpen mit Halbschritteinheiten zur Verfügung. Neben dem Einsatz bei Kinder mit Diabetes kann der neue Fertigpen auch für Sportler, Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes und andere Patienten, die eine besonders feine Dosierung benötigen, eine Erleichterung bedeuten.
Er erlaubt die Einstellung von 0,5 bis 30 Einheiten pro Injektion und bestätigt die Dosierung mit hörbaren Klicks. Er ist kleiner und leichter als andere Pens mit halben Einheiten und daher gut zu handhaben, schreibt das Herstellerunetrnehmen Lilly. Zudem lasse er sich leicht drücken und erfordere bei der Injektion weniger Kraftaufwand im Vergleich zum Humalog KwikPen.
Der neue „Humalog Junior KwikPen“: erster Fertigpen mit halben Einheiten.
„Erleichterung bei der Bewältigung des Diabetes im Alltag“
„Oft machen schon kleine Veränderungen einen großen Unterschied“, sagt Dr. Dorothee Mechau, Senior Business Unit Director Lilly Diabetes Deutschland, Bad Homburg. „Mit dem praktischen Halbschritt-Fertigpen möchte Lilly Kindern und Erwachsenen mit Diabetes eine Erleichterung bei der Bewältigung des Diabetes im Alltag bieten. Dies entspricht unserem Leitgedanken, Menschen mit Diabetes bei ihrem Wunsch nach einem Leben so normal wie möglich zu unterstützen.“
Der Humalog Junior KwikPen enthält 3 ml (300 Einheiten) Insulin lispro und wird als Packung mit je 5 Fertigpens erhältlich sein.
Quelle: Lilly Deutschland GmbH | Redaktion diabetes-online
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße