„Eversense XL“-CGM-System nun mit doppelter Laufzeit

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© Roche Diabetes Care Deutschland
„Eversense XL“-CGM-System nun mit doppelter Laufzeit

Der Langzeit-Sensor des neuen Eversense XL-CGM-Systems kann nun ab sofort bis zu 6 Monate – anstatt wie bislang bis zu 90 Tage beim Vorgängermodell – unter der Haut getragen werden, wo er alle fünf Minuten die Glukosewerte misst.

Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen Roche Diabetes Care die ersten Generation des Eversense-Systems auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um ein System zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) mit einem Langzeit-Sensor, der unter die Haut implantiert wird und dort für bis zu 90 Tage die Glukosewerte misst.

Roche hat das System seitdem gemeinsam mit dem Kooperationspartner Senseonics weiterentwickelt. Das Ergebnis: das neue Eversense XL-CGM-System mit einem Langzeit-Sensor, der mit bis zu 6 Monaten jetzt doppelt so lange unter der Haut bleiben kann. Dies bedeutet sowohl für den geschulten Diabetologen, der den Sensor einsetzt, als auch für den Patienten eine spürbare Erleichterung.

Diskrete automatische Übertragung der Daten

Über dem Sensor wird weiterhin der abnehmbare Smart Transmitter mit einem Pflaster auf der Haut befestigt. Dieser überträgt die kontinuierlich gemessenen Daten auf das Smartphone und vibriert bei einem zu hohen oder zu niedrigen Glukosewert direkt am Körper – auch wenn das Smartphone gerade mal nicht in der Nähe ist.

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Die gemessenen Werte werden in der Eversense-CGM-Smartphone-App dargestellt, ohne, dass ein zusätzliches Empfangsgerät erforderlich ist. Die App zeigt neben dem aktuellen Wert auch Trends, Muster, Berichte und Auswertungen an. Zusätzlich erhält der Nutzer frühzeitig Hinweise und Warnungen, die dabei helfen sollen, im individuellen Zielbereich zu bleiben. Besitzer einer Apple Watch können diese auch für ihr Diabetes-Management einsetzen – für noch mehr Diskretion.

Gutachten bestätigt Erstattungsfähigkeit

Wie Roche Diabetes Care zudem meldet, bestätigt ein aktuelles Gutachten des Forschungs- und Beratungsinstituts IGES die grundsätzliche Erstattungsfähigkeit des Eversense-CGM-Systems.


Quelle: Presseinformation von Roche Diabetes Care Deutschland (RDCD) | Redaktion

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  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße