Farben helfen beim Einordnen der Werte

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© Lifescan
Farben helfen beim Einordnen der Werte

Ungewöhnlich bunt ist das Blutzuckermessgerät

Messergebnis in großen Zahlen

Zuerst probiere ich aus, wie ich den Blutzucker messen kann. Dazu nehme ich einen der schmalen Teststreifen aus der schlanken Dose. Der auf der einen Seite weiße, auf der anderen Seite goldene Teststreifen weist an der einen Schmalseite eine Gabelung auf, an der anderen schmaleren Schmalseite einen dunklen Querstreifen.

Mit der gegabelten Seite stecke ich den Teststreifen an der Oberseite des Messgeräts ein. Das Gerät schaltet sich automatisch ein, fordert mich auf, Blut aufzutragen und gibt nach der Messung das Ergebnis im Display in großen Zahlen an; beleuchtbar ist das Display nicht. Außerdem ist das Messgerät für blinde Menschen nicht geeignet, weil es keine Töne verwendet.

Einordnung der Werte durch Farben

Mein gemessener Wert liegt bei 180 mg/dl (10,0 mmol/l). Gleichzeitig mit der Anzeige des Werts zeigt ein Pfeil auf den roten Streifen unter dem Display. Aha, der Wert ist zu hoch! Blau heißt, dass ich unter dem eingestellten Bereich, Grün, dass ich innerhalb des Bereichs liege.

Die Bereiche kann ich ändern: Den oberen Grenzwert für den blauen Bereich, also zu niedrige Werte, kann ich zwischen 60 und 110 mg/dl (3,3 und 6,1 mmol/l) einstellen, den unteren Grenzwert für den roten Bereich, also zu hohe Werte, zwischen 90 und 300 mg/dl (5,0 und 16,7 mmol/l). Der grüne Bereich ergibt sich aus den Grenzwerten für Blau und Rot.

Daten in Computersystemen nutzen

Die Messergebnisse kann ich mit Kabel oder Bluetooth in Computersysteme übertragen. Die Kopplung mit mehreren Geräten ist möglich. Allerdings sind Apps, die für die Datenverwaltung genutzt werden können, nicht überall und für jedes System verfügbar.


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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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