Followern Glukosewerte schicken

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Followern Glukosewerte schicken

Das Unternehmen Dexcom bietet in den USA seit Oktober 2014 ein neues System an: Dexcom Share. Mit diesem kann man ganz im Sinne der digitalen Datenverbreitung seine kontinuierlich gemessenen Gewebezuckerwerte, mithilfe einer Dockingstation und der entsprechenden App, auf das Handy von bis zu 5 “Followern” teilen. Diese App wurde nun von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zur Vermarktung zugelassen.

Was ist Dexcom Share?

Das System besteht aus einer Basisstation mit Bluetoothverbindung, in die der Empfänger eingesteckt wird. Diese sendet die CGM-Daten an eine Cloud. Die Cloud überträgt die Werte dann auf die Smartphones von bis zu 5 “Followern” der sendenden Person. Der Download der entsprechenden Apps auf das iPhone oder den iPod Touch ist erforderlich.

Mit Dexcome Share können so nun Diabetiker ihre kontinuierlich gemessenen Zuckerwerte per iPhone an ihren Diabetologen, Familie und Freunde schicken. Das Unternehmen verspricht dem Nutzer und dem “Follower” davon viele Vorteile, denn “sharing is caring”.

Promotion-Video zu Dexcom Share

Dexcom Share – auch in Deutschland?

Nintamed, das Unternehmen das Dexcom-Produkte in Deutschland vertreibt, schreibt dazu: “Leider ist das Dexcom Share NUR in den USA verfügbar. Eine Einführung in Deutschland, Österreich, Schweiz ist NICHT geplant.

Grund hierfür: Aufgrund der komplizierten und vielseitigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen in den verschiedenen Ländern, hat Dexcom sich dafür entschieden diese Technologie in Europa zu überspringen und eine vergleichbare Technologie in der nächsten Generation zu integrieren. Wann diese zu erwarten ist, ist uns derzeit nicht bekannt.”

Weitere Informationen zu Dexcom Share finden Sie hier.


von LS | nintamed
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 1 Monat

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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