- Technik
Glukosewerte auf dem Smartphone – SMS-Warnfunktion
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Das Unternehmen Medtronic hat bekanntgegeben, dass sein neues System zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM), das Guardian Connect, im Juli die CE-Kennzeichnung erhalten hat. Das Gerät wird laut Presse-Information im Jahr 2017 Schritt für Schritt auf den Markt gebracht, beginnend mit ausgewählten Ländern in Europa, der Region Asien-Pazifik und Lateinamerika.
Mit dem Guardian Connect können insulinpflichtige Diabetes-Patienten jederzeit ihre aktuellen Glukosewerte bequem und diskret auf ihren Smartphones ablesen und sich bei und auch vor zu hohen oder zu niedrigen Werten warnen lassen, heißt es in der Information des Herstellers. „Kontinuierlich Zugang zu Zuckerdaten in Echtzeit zu haben und vor wichtigen Trends und Ereignissen gewarnt zu werden, ist entscheidend für Menschen mit Diabetes“, sagt Annette Brüls von Medtronic.
Auch eine SMS-Warnfunktion für andere Personen kann eingerichtet werden, um diese in Echtzeit über Entgleisungen zu informieren. Zudem kann optional ausgewählt werden, dass die Daten automatisch in die Management-Software CareLink hochgeladen werden.
Das Guardian Connect-System besteht aus einem kleinen Transmitter, der die alle fünf Minuten (insgesamt 288 Mal pro Tag) vom Sensor gemessenen Daten direkt an eine Smartphone-App sendet. Die App wird zunächst nur für iOS-Geräte angeboten, Medtronic arbeitet aber bereits an der Entwicklung einer Android-Version, die dann zu einem späteren Zeitpunkt nach der Einführung erhältlich sein soll.
von Redaktion Diabetes-Journal
Redaktion Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag,
Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (9) Seite 36
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jseiffert postete ein Update vor 6 Tagen, 4 Stunden
Hallo zusammen,
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat
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thomas55 postete ein Update vor 2 Monaten
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomas




