Häufigere Messungen, bessere Werte

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Häufigere Messungen, bessere Werte

Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass Messsysteme mit integrierten Teststreifen dazu führen, dass häufiger gemessen wird; mit positiven Effekten auf den HbA1c-Wert.

Wer Diabetes hat und Insulin zuführt, der sollte seinen Blutzucker nach sinnvollen Prinzipien („strukturiert“) messen – denn so erreicht man eher optimale Werte. Viele Diabetiker empfinden den Umgang mit Teststreifen und Messgerät jedoch „als umständlich, was oftmals zum Auslassen von Messungen führt“, so Roche Diagnostics in einer Presseinformation.

Forscher haben nun in der ExAct-Studie (Experience in Accu-Chek Integrated Strip-free Systems) untersucht, ob eine streifenfreie Technologie das Einhalten des Messschemas bei zuvor nicht zuverlässig messenden, insulinpflichtigen Patienten verbessert. Die Studie schloss 311 Patienten ein, die zu Beginn weniger als 3,25 Tests pro Tag oder 22,75 Tests pro Woche aufwiesen.

Die Teilnehmer waren verteilt auf 55 Studienzentren in Deutschland, Großbritannien, Italien und den Niederlanden und wurden wie folgt eingebunden: Die Kontrollgruppe (167 Personen) führte weiterhin die Blutzuckermessungen mit einem Einzelstreifen-System durch – die zweite Gruppe (144 Personen) erhielt das integrierte, streifenfreie Blutzuckermesssystem Accu-Chek Mobile.

Zu Beginn, nach 12 und nach 24 Wochen wurden Änderungen der Testfrequenz erfasst und der HbA1c-Wert ermittelt: Zum Endpunkt testeten die Mobile-Nutzer mehr als 4-mal pro Woche häufiger, der Anstieg in der Kontrollgruppe lag bei 0,53 Tests pro Woche. Die häufiger Testenden hatten auch eine deutlichere Reduktion des HbA1c-Wertes (-0,44 Prozent) im Vergleich zur Kontrollgruppe (-0,13 Prozent).


Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2015; 64 (2) Seite 38

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  • tako111 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

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    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 3 Wochen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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