- Technik
In 14 Sprachen den Blutzucker messen
2 Minuten

Das Blutzuckermesssystem Contour Next bietet eine einfache Handhabe und erinnert an die nächste Messung.
Die Contour-Next-Familie des Unternehmens Bayer hat Nachwuchs bekommen – mit dem Blutzuckermessgerät Contour Next. Es ist sehr flach, so dass ich es einfach in die Hosentasche stecken kann.
Wert im Zielbereich?
Datum und Uhrzeit sind bereits vom Hersteller eingestellt, so dass ich direkt den Blutzucker messen kann. Ich schiebe den mittelgroßen Blutzuckerteststreifen an der Unterseite ins Gerät, steche mich in die Fingerbeere und halte den Blutstropfen an die Spitze der runden Seite des Teststreifens, wo die Messöffnung ist, manchmal überdeckt vom aufgedruckten Bayer-Logo.
Nach Blutansaugen kommt bei eingeschalteter Autolog-Funktion im Display die Frage, ob es ein Wert ist im Nüchternzustand oder vor oder nach dem Essen. Das kann ich hier wählen, aber auch nach dem Messen mit der Notizfunktion ergänzen.
Hell beleuchtetes Display
Das Messergebnis wird mir nach 5 Sekunden in großen Zahlen auf dem hell beleuchteten Display angezeigt, ergänzt um den Hinweis, ob der Wert im individuell gewählten Zielbereich liegt, darüber oder darunter. Als Notizen hinzufügen kann ich, solange der Teststreifen noch im Gerät steckt, zum Beispiel die Zeit, die nach dem Essen vergangen ist, ob ich krank bin oder Stress habe.
Trends im Speicher
Aus dem Speicher aufrufen kann ich dann alle meine Einzelwerte und auch „Trends“; das sind Mittelwerte über einen Zeitraum über 7, 14, 30 oder 90 Tage mit Zuordnung der Werte zu den Mahlzeitenmarkierungen. Alle Werte kann ich auch in einen Computer auslesen.
Erinnern ans Messen
Benutzen kann ich das neue Messgerät in 14 Sprachen, die alle in der Landessprache angegeben sind, auswählbar über den Menüpunkt Einstellungen. Hier habe ich auch die Möglichkeit, mich an eine erneute Messung erinnern zu lassen, zum Beispiel wenn ich eine Unterzuckerung hatte und kontrollieren möchte, ob meine Maßnahmen geholfen haben.
Hier finden Sie alle technischen Details auf einen Blick.
von Dr. med. Katrin Kraatz
Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstra0e 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße