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Insulinpumpentragekomfort?
3 Minuten
Der Schritt zum Pumpenträger will wohlüberlegt sein. Nicht jeder ist für eine Pumpentherapie geeignet, nicht für jeden ist diese Form des Diabetesmanagements sinnvoll und gewinnbringend. Wenn man sich dann dazu entschieden hat, eine Insulinpumpe zu beantragen, folgt wenig später das: Was? Es gibt viele verschiedene Pumpen auf dem Markt, jede mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen.

Die einen sind leichter, aber dafür auch deren Funktionen abgespeckt, einige können extern bedient werden, andere sind dafür wasserdicht. Seit einiger Zeit steht vor dem Pumpenmodell eine andere Frage im Raum: Möchte ich eine Insulinpumpe mit oder ohne Schlauch?
In Deutschland ist zurzeit im Bereich der schlauchlosen Pumpen nur ein Modell auf dem Markt: die Omnipod von Ypsomed. Für viele ist diese Art der Pumpe besonders reizvoll, da sie vielleicht Angst vor den Reaktionen ihrer Mitmenschen haben, wenn man die Insulinpumpe deutlicher sehen würde, oder sie es als Belastung empfinden würden, wenn sie permanent „verkabelt“ wären.
Ich habe beide Insulinpumpentypen getragen und möchte deshalb gern ein wenig zu diesen Überlegungen beitragen – mit der Frage im Hinterkopf: Welche Insulinpumpenart bietet den größeren Komfort?
Lässt man alle technischen Details und Raffinessen der einzelnen Pumpen außen vor, klingt eine schlauchlose Variante der Insulinpumpen zunächst einmal sehr gut. Die Vorteile liegen auf der Hand:
- Tagsüber ist man ungebunden in der Wahl der Trageposition.
- Ohne Schlauch ist die Insulinpumpe auch durch ihre Größe weniger auffällig.
- Im Sommer/Winter ist das Insulin im Gehäuse geschützter als im Schlauch.
- Nachts droht kein Verheddern und man reißt sich die Kanüle weniger schnell heraus.
Für viele sind diese Punkte ausschlaggebend in der Wahl ihrer Pumpenart. Um ein wenig die „Angst“ vor den Schlauchpumpen zu nehmen, hier ein paar Hinweise:
- Die Schlauchpumpen können durch verschiedene Schlauchlängen ebenfalls an diversen Tragestellen genutzt werden. So kann die Kanüle zum Beispiel am Bein gesetzt werden und die Pumpe gleichzeitig im BH getragen werden – so ist sie auch hier wieder unauffällig verstaut.
- Es gibt zahlreiche Bauch-, Bein- und Rucksackgurte sowie Pumpentaschen, in denen die Insulinpumpe samt Schlauch sehr unauffällig getragen werden kann. Ob im BH, im Oberschenkelgurt unter dem Kleid, in der Ledertasche am Gürtel oder in einer Pumpentasche mit Bauchgurt, die auch als normale Bauchtasche durchgeht – die Insulinpumpe kann auf viele verschiedene Arten sehr unauffällig getragen werden.
- Im Sommer wie im Winter lassen sich auch hier Möglichkeiten finden, wie man die Pumpe körpernah tragen kann und das Insulin auch beim stundenlangen Sonnenbaden nicht kaputt geht.
- Allgemein habe ich festgestellt: Man gewöhnt sich an fast alles. Das Verheddern in der Nacht, das Hängenbleiben mit dem Schlauch oder das Herausreißen beim Hoserunterziehen: Das alles sind Dinge, die passieren KÖNNEN, nach einer kleinen Eingewöhnungsphase aber schnell der Vergangenheit angehören, da man die Insulinpumpe irgendwann wie eine verlängerte Version seiner selbst sieht und behandelt.
Was ist dir bei einer Insulinpumpe wichtig?
Nach vielen Monaten der Insulinpumpennutzung beider Arten habe ich für mich die passenden Lösungen gefunden. Zu Beginn war ich selbst der unerschütterlichen Meinung, dass ich nie im Leben mit einem Schlauch zurechtkommen werde. Im Nachhinein fand ich es schade, dass ich diesen Pumpen nicht früher eine Chance gegeben habe und dadurch einige Vorteile, dir mir eigentlich immer wichtig waren, nicht vorher nutzen konnte.
Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, was ihm bei der Insulinpumpe wichtig ist. Dabei sollte man sich meiner Meinung nach jedoch nicht nur auf den Tragekomfort beschränken, sondern vor allem langfristig denken und entscheiden. Im Idealfall sollte man versuchen, verschiedene Pumpen probetragen zu können – denn so kann man am Besten feststellen, was einem wirklich wichtig ist. Vielleicht hilft euch auch der „Insulinpumpenvergleich“ hier in der BSL weiter.
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ps0208 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Dia-Newbies vor 1 Tag
Hallo, ich bin 33 Jahre alt und hab letztes Jahr die Diagnose Diabetes Typ 2 bekommen. Aktuell nehme ich Metformin 1000mg 3 x täglich. Bewegung war mir schon immer wichtig und nach der Diagnose habe ich auch die Ernährung umgestellt
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kasch postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 5 Tagen
Hey, ich habe die Omnipod 5 und zurzeit noch den Dexcom g6.
Die App läuft auf dem iPhone 12. wie kann ich das iPhone auf die Version 26.1 updaten? Automatische Updates würden ja gleich auf 26.2 gehen. Wie kann ich das manuell machen? -
thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Ich komme gerne zum T1day. Sicher treffe ich einige von euch aus der online community.
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moira antwortete vor 1 Woche, 5 Tagen
Ich würde auch gerne kommen – geht aber beruflich nicht. Gibt es noch einen anderen Termin um mal andere live zu treffen?
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lena-schmidt antwortete vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo Thomas, super, dann sehen wir uns dort. Kommst du auch zum Vorabend-Event? Liebe Grüße Lena
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lena-schmidt antwortete vor 1 Woche, 5 Tagen
@moira: Schau gerne mal in den Veranstaltungskalender hier beim Diabetes-Anker, vielleicht findest du etwas in deiner Region. 🙂
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thomas55 antwortete vor 1 Woche, 1 Tag
@lena-schmidt: Hallo Lena,
ja ich komme zum Vorabend-Event. Ruf mich an, wenn du da bist 0177 8501380. Herzliche Grüße ThomasMaintenance
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ulf-kuerschner antwortete vor 23 Stunden, 9 Minuten
schade das schaffe ich beruflich nicht
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Hallo, schön, dass du den Weg zu uns gefunden hast. Gibt es Themen, die dich auch sonst noch besonders interessieren? Liebe Grüße Lena
@lena-schmidt: Außerhalb von Diabetes ist es das Wandern, Fotografieren und Lesen.
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