Klassische Messsysteme in den wohlverdienten Ruhestand!

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© Bayer HealthCare Deutschland, Sebastian Weiß
Klassische Messsysteme in den wohlverdienten Ruhestand!

Bayer Diabetes Care gibt in einer Presse-Information bekannt, dass es seine klassischen Blutzuckermesssysteme Contour, Elite und Breeze 2 ab Mai 2016 nicht mehr in Deutschland vertreiben wird.

Zukünftig sollen Menschen mit Diabetes von der neuesten Generation seiner Blutzuckermesssysteme, der Contour Next-Familie profitieren, so das Unternehmen.

Die modernen Geräte der Contour Next-Generation arbeiten alle mit den gleichen Teststreifenen, den Contour Next-Sensoren – also “profitieren alle Verwender von der neuesten Sensortechnologie”, so Bayer. Ärzte und Apotheker können seit Mai 2015 kostenfreie Testgeräte bestellen.

Bei der Blutzuckerselbstkontrolle ist die Messgenauigkeit mit entscheidend: Sie ist täglich die Basis für sämtliche Therapieentscheidungen und hilft dabei, den Stoffwechsel stabil einzustellen, Insulin exakt zu dosieren und Hypoglykämien zu vermeiden. “Um allen unseren Kunden unsere innovativste Technologie mit noch besserer Messgenauigkeit bieten zu können, schicken wir unsere klassischen Messsysteme in ihren wohlverdienten Ruhestand”, sagt Michael Engels, Marketingleiter der Division Diabetes Care bei Bayer HealthCare Deutschland.

Die Messsysteme Contour XT, Contour Next, Contour Next USB und Contour Next Link (kombiniert mit dem Contour Next-Sensor) erfüllen die strengeren Anforderungen zur Messgenauigkeit von Blutzuckermesssystemen der ISO-Norm 15197:2013 – ihre Messwerte liegen sogar in einem noch engeren Toleranzbereich.


Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2015; 64 (7) Seite 42

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße