- Technik
Klinik stellt neue Technologien in der Diabetes-Therapie vor
2 Minuten
Bei einem „Tag der Diabetestechnologie“ möchte das Team der Diabetologie des Katholischen Klinikums Bochum über moderne Insulinpumpentherapie, CGM-Systeme und Closed Loops informieren. Die Veranstaltung mit Vorträgen und Ausstellung am Freitag, 24. Februar, ab 14 Uhr richtet sich an Betroffene und an medizinisches Fachpersonal.
Die Diabetes-Therapie hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Vor allem bei insulinabhängigen Diabetes-Typen ist die Behandlung durch technologischen Fortschritt einfacher, sicherer und genauer geworden. Inzwischen können personalisierte Therapiepläne entwickelt werden, der den individuellen Bedürfnissen der Menschen mit Diabetes noch besser entgegenkommen. Die modernen Methoden werfen für Patienten und Fachpersonal jedoch neue Fragen auf. Die Informationsveranstaltung mit Praxisbezug, medizinisch-wissenschaftlichem Programm und Industrieausstellung an der Klinik Blankenstein in Hattingen, die zum Katholischen Klinikum Bochum gehört, soll einige dieser Fragen beantworten.
Los geht es am Freitag, 24. Februar, um 14 Uhr in der Dachebene (Haus A) mit einer kurzen Vorstellung des Zentrums für Diabetestechnologie (DZG) des Katholischen Klinikums Bochum. Der erste Vortrag von Diabetesberaterin Sibylle Funken beleuchtet die moderne Insulinpumpentherapie von der Verordnung bis zur Einstellung. Er beginnt um 14.15 Uhr. In einer Pause ab 15 Uhr besteht die Gelegenheit zum Besuch der Industrieausstellung (ebenfalls Dachebene, Haus A), die von 14.30 bis 18.30 Uhr geöffnet ist.
Anschließend finden parallel praktische Informationsveranstaltungen (Dachebene, Haus A) und medizinisch-wissenschaftliche Vorträge (Seminar, 1. OG, Haus B) statt. Im Praxisteil werden zunächst ab 15.25 Uhr neue Behandlungsmöglichkeiten mit einem AID-System vorgestellt. Ab 15.40 Uhr werden dann die Vorteile einer Pumpentherapie erläutert, ehe um 16 Uhr Betroffene von ihren eigenen Erfahrungen berichten. Dieser Teil endet um 16.30 Uhr mit einem Schlusswort.
Den medizinisch-wissenschaftlichen Teil (Seminar, 1. OG, Haus B) eröffnet Prof. Dr. Wolfgang E. Schmidt um 15.30 Uhr mit einem Grußwort. PD Dr. Johannes W. Dietrich spricht dort um 15.45 Uhr über Algorithmen der Closed-Loop-Insulinpupmen-Therapie. Ab 16.30 Uhr erläutert Birgit Tomiczek, worauf bei der Verordnung von CGM-Geräten und Insulinpumpen zu achten ist. Nach einer kurzen Pause geht es um 17.30 Uhr mit einem Vortrag zur CGM-gesteuerten Therapie weiter. PD Dr. Johannes W. Dietrich wird sich in diesem Zusammenhang insbesondere zur Evidenz äußern. Der Tag der Diabetestechnologie endet um 18.15 Uhr mit einem kurzen Ausblick.
Die Veranstaltung soll dazu beitragen, das Wissen um die „neue Diabetologie“ zu verbessern und über die Möglichkeiten von Diabetestechnologie zu informieren, so die Organisatoren. „Wir freuen uns daher, an diesem ersten Tag der Diabetestechnologie ein Forum zu eröffnen, das dem wechselseitigen Austausch, der Vermittlung und der Vertiefung unseres Wissens um die neuen Chancen der Diabetestherapie dienen möge“, heißt es. Einen Flyer zum Infotag gibt es hier. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung ist als Fortbildung anerkannt.
Quelle: Katholisches Klinikum Bochum | Redaktion
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cesta postete ein Update vor 5 Tagen, 20 Stunden
Hallo zusammen, ich habe eine Frage an euch. Ich habe seit 4 Jahren Typ 1 LADA und bisher nur mit Basalinsulin ausgekommen. Seit 3 Wochen muss ich nun auch zu jeder Mahlzeit Humalog spritzen. Für die Berechnung wiege ich immer alles ab. Könnt ihr eine App empfehlen, die bei der Berechnung der Kohlenhydrate unterstützt? Oder habt ihr andere Tipps wie man sich daran gewöhnt? Ich wiege bisher alles ab und kann mir gar nicht vorstellen, dass ich mir das zukünftig merken kann bzw. wie ich die Kohlenhydrate schätzen kann. Vielen lieben Dank für eure Hilfe! Liebe Grüße, Christa
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sveastine postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes und Psyche vor 2 Wochen, 2 Tagen
hallo, ich hab schon ewig Diabetes, hab damit 4 Kinder bekommen und war beruflich unterschiedlich unterwegs, in der Pflege und Pädagogik. Seit ein paar Jahren funktioniert nichts mehr so wie ich das möchte: die Einstellung des Diabetes, der eigentlich immer gut lief, Sport klappt nicht mehr….ich bin frustriert und traurig..so kenne ich das nicht.. Geht es jemanden ähnlich? Bin 53…Viele grüße. Astrid
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mayhe antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Liebe Astrid! Ich gerade 60 geworden und habe seit 30 Jahren Typ 1, aktuell mit Insulinpumpe und Sensor versorgt. Beim Diabetes läuft es dank des Loop gut, aber Psyche und Folgeerkrankung, Neuropathie des Darmes und fehlende Hypoerkennung, machen mir sehr zu schaffen. Bin jetzt als Ärztin schon berentet und versuche ebenfalls mein Leben wieder zu normalisieren. Kann gut verstehen, wie anstrengend es sein kann. Nicht aufgeben!! Liebe Grüße Heike
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sveastine antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
@mayhe: Hallo liebe Heike, danke für deine schnelle Antwort, das hat mich sehr gefreut. Nein aufgeben ist keine Option, aber es frustriert und kostet so viel Kraft. Ich hoffe dass ich beruflich noch einen passenden Platz finde. Und danke dass du dich gemeldet hast und von deiner Situation berichtet. Das ist ja auch nicht einfach. Und ich wünsche auch dir eine gewisse Stabilisierung…jetzt fühle ich mich mit dem ganzen nicht mehr so alleine. Was machst du denn sonst noch? Viele Grüße Astrid
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mayhe antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
Liebe Astrid! Ja, das Leben mit Diabetes ist echt anstrengend. Es kommt ja auf den normalen Wahnsinn noch oben drauf. Ich habe den Diabetes während der Facharztausbildung bekommen und ehrgeizig wie ich war auch damit beendet. Auch meinen Sohn, 26 Jahre, habe ich mit Diabetes bekommen. Hattest bei den Kindern auch schon Diabetes? Leider bin ich von Schicksalsschlägen dann nicht verschont geblieben. Was dann zu der heutigen Situation geführt hat. Ich habe durchgehalten bis nichts mehr ging. Jetzt backe ich ganz kleine Brötchen, freue mich wenn ich ganz normale kleine Dinge machen kann: Sport, Chor, Freunde treffen, usw. Ich würde mich zwar gerne aufgrund meiner Ausbildung mehr engagieren, dazu bin ich aber noch nicht fit genug. Was machst du so und wie alt sind deine Kinder? Bist du verheiratet? Liebe Grüße Heike
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sveastine antwortete vor 6 Tagen, 7 Stunden
@mayhe: Hallo Heike, oh da hast du aber auch viel geschafft. Ja ich habe die Kinder mit Diabetes bekommen und meine Kinder sind 26,25,23 und bald 19 🥰….und wie du hoffe bald wieder fit zu sein. Beruflich wechsle ich jetzt vom Kinderhospiz wieder in die Krippe da es dort vorausschaubarer ist als im Schichtdienst. In der Hoffnung der Diabetes lässt sich dort wieder besser einstellen. Eigentlich sollte ich auch die Ernährung wieder umstellen, das weiß ich aber es fällt mir so schwer. Wie ist das da bei dir. Was machen deine Werte ? Viele Grüße Astrid
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mayhe antwortete vor 6 Tagen, 4 Stunden
@sveastine: Hallo liebe Astrid, sag mal kann es sein, daß du in den Wechseljahren bist? Ich habe meine schon hinter mir, aber das war zuckertechnisch eine der schwierigsten Zeiten, weil ständig alles durcheinander war. Damals war ich allein 2 x in der Diabetes Klinik Bad Mergentheim zum Anpassen innerhalb von 3-4 Jahren. Die Hormonwirkungen waren der Wahnsinn. Jetzt ist es wieder deutlich ruhiger. Was hast du eigentlich für eine Versorgung? Pen? Pumpe? Insulin? Sensor?
Ich habe die Tandem tslim mit Sensor und Novorapid. Und das ist für mich der game changer gewesen. Seitdem werden die zuckertechnischen Anstrengungen auch mit guten Werten belohnt. Liebe Grüße Heike -
sveastine antwortete vor 5 Tagen, 18 Stunden
@mayhe: Hi, ja ich bin in den Wechsel Jahren schon eine ganze Weile und nehme Hormone. Das ist denke ich ist der Hauptgrund der Schwankungen, aber das geht schon seit ca 3 Jahren so, was doof ist. Ich hab das gleiche System wie du tslim und Dexcom, trotzdem schwierig.aber für Bad Mergentheim lt. Diabetologe zu gut um die Genehmigung dafür zu bekommen 🤷🏻♀️
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mayhe antwortete vor 5 Tagen, 4 Stunden
@sveastine: Das ist ja witzig, das du dieselbe Versorgung hast. Also bist du da optimal versorgt. Jetzt verstehe ich deinen Frust. Nach den Behandlungen in Bad Mergentheim war es wenigstens eine Weile besser. Warst du schon mal in Reha wegen dem Zucker? Ist zwar nicht Bad Mergentheim, aber manche Rehakliniken machen das wohl echt gut. Du musst “nur” darauf achten, dass sie ein spezielles Angebot für Typ1er haben. Ich war 2019 in der Mediclin Klinik Stauffenberg, Durlach. Das war okay. Am wichtigsten fand ich den Austausch mit den Mitpatienten. Aber natürlich ist der Aufwand für dich bei 4 Kindern für 3 Wochen, sehr hoch. Und eine Garantie dafür das dann länger besser läuft gibt es nicht. Ich fand es aber immer wichtig, den zuckertechnischen Input und die Solidarität zu erfahren. Liebe Grüße Heike
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mayhe antwortete vor 5 Tagen, 4 Stunden
@mayhe: Nicht Durlach, sondern Durbach.
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Wir freuen uns auf das heutige virtuelle Community-MeetUp mit euch. Um 19 Uhr geht’s los! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-november/
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lena-schmidt antwortete vor 2 Wochen, 3 Tagen
Ich bin dabei 🙂
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Hallo cesta, ich habe gute Erfahrungen mit der WETID App gemacht. Hier erhältst du für fast alle Lebensmittel BE – Werte. Man kann auch das Portionsgewicht eingeben und erhält dann die entsprechenden BE’s.
Die App mit Werbung war bisher kostenlos. App ohne Werbung und im Abo ist besser.
LG von kw = Kurt mit Diabetes Typ 3c
Hallo Christa! Ich verwende die FDDB app. LG Sarah (Lada)
@kw: Vielen lieben Dank für den Tipp!
@moira: Vielen lieben Dank für den Tipp!