Kooperation soll CGM-Technologie revolutionieren

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© (AP Photo/Google)
Kooperation soll CGM-Technologie revolutionieren

Die beiden Unternehmen DexCom und Google wollen ihre jeweiligen Expertisen vereinen und so bald kleinere und günstigere Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) auf den Markt bringen.

Das Unternehmen DexCom hat bekanntgegegben, dass es gemeinsam mit dem Life Sciences-Abteilung des IT-Konzerns Google CGM-Systeme entwickeln wird, die viel kleiner und kostengünstiger sein sollen als die bislang erhältlichen CGM-Systeme.

So soll etwa dank des Miniaturisierungs-Know-hows von Google und der Sensoren-Expertise von DexCom die am Körper getragene Sensor-Technologie nur etwa die Größe eines 2-Cent-Stücks haben. Das Ziel der Kosten- und Größenreduzierung sei es, mehr und mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, ihren Diabetes mithilfe von validen Echtzeit-Daten zu managen.

“Proaktive statt reagierende Gesundheitsversorgung”

“Diese Partnerschaft hat das Potential, die Diabetes-Technologie grundlegend zu verändern”, kommentiert Kevin Sayer, Vorstandvorsitzender von DexCom. “Wir glauben, dass wir durch diese Kooperation Produkte auf den Markt bringen können, die über unser Kerngeschäft Typ-1-Diabetes hinausgehen und zur Standardversorgung aller Menschen mit Diabetes werden.”

Auch der Leiter der Life Sciences-Abteilung von Google, Andrew Conrad, zeigt sich zuversichtlich: “Wir sind davon überzeugt, dass wir neue Technologien entwickeln werden, die dabei helfen werden, aus der bisherigen reagierenden Gesundheitsversorgung eine proaktive zu machen. Dazu ist diese Zusammenarbeit mit DexCom ein weiterer Schritt, um die Diagnostik-Optionen zu erweitern und es damit einfacher für Menschen mit Diabetes zu machen, sich proaktiv um ihre Gesundheit zu kümmern.”


gh | DexCom

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße