LoL – Last one Low

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Community-Beitrag
LoL – Last one Low

Vor Kurzem erschien auf Amazon Prime eine weitere Staffel von „LoL“ – Last on Laughing – in Deutschland. 

In der Show treffen 10 Comedians aufeinander und versuchen, sich gegenseitig zum Lachen zu bringen. Wer lacht, fliegt raus.

Ich habe von dieser Serie erfahren, kurz nachdem die 2. Staffel rauskam. Sie hat mir aber sofort so gut gefallen, dass ich die ersten 2 Staffeln an einem Wochenende mit meiner Familie durchgeschaut habe. 

Das einzige Problem an der ganzen Geschichte für mich war der Ton des einen Buzzers. Immer, wenn jemand beim Lachen erwischt wird, wird im Kontrollzentrum der rote Buzzer gedrückt. Im Raum der Comedians ertönt ein Warnsignal. So weit, so gut. 

Nachdem geklärt wurde, wer rausfliegt, geht die Show weiter. Dafür wird der grüne Buzzer gedrückt. Dabei ertönt erneut ein Signal, diesmal aber ein anderes.

Dieser Ton ging mir nicht aus dem Ohr…

Am Anfang erkannte ich den Ton nicht sofort, ich assoziierte ihn nur mit Unbehagen. Jedes Mal, wenn er ertönte, lief mir ein Schauer über den Rücken und ich hatte ein „das ist aber nicht gut“-Gefühl. 

Ich trage einen Dexcom-Sensor und eine t:slim-X2-Pumpe. Jedes Mal, wenn ich einen Wert unter 50 mg/dl (2,8 mmol/l) erreiche, piepsen mein Handy und meine Pumpe wie in einem Echo nacheinander diesen Alarm. Und genau so, mit ein bisschen mehr Hall, klingt das Signal für „die Show geht weiter“ bei Last one Laughing.

Erst nach ein paar Stunden fiel mir ein, woher ich den Ton kannte. Es war der Ton, den Dexcom für den Alarm Underground Low/Niedriger Wert (dringend) eingestellt hat.

Disclaimer der Blood-Sugar-Lounge-Redaktion: Der Ton, den Merle hier beschreibt, kann beliebig in der Dexcom-App ausgewählt werden und man kann diesen Alarmton auch nach Belieben verändern.

Last one Low? Das Alarmsignal der Serie

Quelle: Merle Dehnhard

Ich fand dies gleichermaßen anstrengend wie auch amüsant. Ich hatte noch nie zuvor die Warnsignaltöne von Dexcom irgendwo anders gehört. (Nicht einmal bei anderen CGM-Apps.)

Dieses ungute Gefühl wurde mit jedem Mal ein bisschen weniger, doch ganz verschwand es nie. Anfangs überlegte ich, mir jedes Mal die Ohren zuzuhalten, doch das stellte sich dann doch als recht anstrengend heraus, also ließ ich es. Ich versuchte, mich also einfach an den Ton zu gewöhnen.

Wie sich später herausstellte, war es gar keine so gute Idee, sich an ein „überlebenswichtiges“ Signal zu gewöhnen.

Der nächtliche „Hypo“-Alarm

Nachdem ich sechseinhalb Stunden in 3 Tagen durchgeschaut hatte, kam ich Sonntagnacht in einen Unterzucker. Grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Dank der tollen Control-IQ-Technologie der t:slim komme ich nachts in der Regel sehr schnell wieder aus Unterzuckern raus. In dieser Nacht hatte ich wahrscheinlich das Abendessen überspritzt oder falsch korrigiert, zumindest reichte das Control-IQ meiner Pumpe nicht aus, um mich aus dem Unterzucker rauszuholen. So rutschte ich langsam, aber stetig in den „Niedriger Wert dringend“-Bereich. 

Das Problem, das sich nun aber zeigte, war, dass ich mich wohl doch stärker an den Ton gewöhnt hatte als gedacht.

Das „das ist nicht gut, wach auf !!!“-Gefühl hatte ich mit „jetzt darf nicht mehr gelacht werden“ überschrieben. Dies hatte zur Folge, dass ich nicht mehr aufwachte, wenn meine Pumpe und Handy einen Kanon des „Die Show geht weiter“-Sounds veranstalteten. Ich wachte letzten Endes auf, weil ich mich schlecht fühlte und glücklicherweise in der Regel nicht mehr schlafen kann, wenn mein Zucker unter 40 mg/dl (2,2 mmol/l) fällt. 

Mir stellt sich nun eigentlich nur eine Frage: Gab es ein Sale auf diesen Ton? „Heute nur 50%, wer diesen Ton nimmt, aus irgendeinem Grund löst er Unbehagen bei unseren Kunden aus.“ Oder shoppen Amazon Prime und Dexcom einfach nur in der gleichen Soundbibliothek?

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  • tako111 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 3 Wochen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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