Erlebnisse mit CGM #3

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Erlebnisse mit CGM #3

Gute Laune mit CGM

Wenn routinemäßig die Qualität einer Diabeteseinstellung beurteilt wird, ist die erste Frage meist: Wie ist der HbA1c-Wert? O.k., lange glaubten die meisten wirklich daran, dass dieser Wert das Nonplusultra dafür wäre. Heute sind immerhin schon einige schlauer, zumindest die, die sich mit der Welt dahinter auseinandersetzen. Und da tauchen plötzlich die uns allen gut bekannten Zuckerschwankungen, nachgewiesen durch CGM, auf – mal erklärbar, oft nicht.

Was passiert wohl als Nächstes?

Genau diese Schwankungen sind es, die uns das Leben schwermachen. Vielleicht nicht die Aufs und Abs an sich, aber die Unsicherheit, was wohl als Nächstes passieren wird… Ich kenne das noch aus meiner ersten Zeit mit Diabetes: Ich konnte mich ausschließlich auf meine Empfindungen verlassen, die Urinzuckerwerte sagten nicht viel aus. Würden meine Eltern, Geschwister und ich die Wanderung diabetesmäßig gut überstehen – oder stand eine Unterzuckerung bevor? Passte die Menge der Kohlenhydrate im Gasthausessen zu meiner Insulinmenge – oder würde ich ständig auf Toilette müssen und Durst haben, weil es doch zu viel war? Viele weitere Beispiele gäbe es, auch aus dem normalen Alltag.

Hohe und tiefe Werte oft erst beim Messen gemerkt

Natürlich hat mir hier die Blutzuckermessung schon geholfen: Wenn ich ahnte, dass etwas nicht stimmte, testete ich einfach wieder – so, wie es sicher viele tun. Aber unerwartete hohe Werte und Zuckerabstürze ließen sich natürlich damit auch nicht vermeiden – oft bemerkte ich gerade die hohen Werte, aber oft genug auch die tiefen Werte erst beim nächsten Messen. So eine Situation lässt einen in ziemlicher Unsicherheit leben. Natürlich musste ich mich damit arrangieren, solange es nichts anderes gab – und ich tat es. Ich war zufrieden damit, denn ich kannte ja nichts anderes.

© Trueffelpix - Fotolia.com
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Auch andere merken, dass es mir mit CGM besser geht

Aber bereits seit einigen Jahren gibt es eine Option, genau diese Unsicherheit nicht mehr spüren zu müssen: Das ist CGM. Was mir dieses eine Jahr, seit ich CGM in Kombination mit der MiniMed 640G benutze, an Sicherheit im täglichen Leben und damit an Lebensqualität gebracht hat, habe nicht nur ich selbst gemerkt – auch andere Menschen haben mich darauf angesprochen. Gerade die Sicherheit, keine nächtlichen Unterzuckerungen mehr zu haben oder deutlich seltener unerwartete Abstürze beim Sport (siehe auch #2), hat mich freier gemacht. Auch dadurch, ansteigende Werte rechtzeitig zu bremsen und nicht erst, wenn sie schon himmelhoch sind, reagieren zu können, fühle ich mich wohler – ganz abgesehen davon, dass sich das natürlich auch auf den HbA1c-Wert positiv niederschlägt (siehe auch #1) und auf viele andere Werte, wie ich gerade letzte Woche an meinen aktuellen Laborwerten sehen konnte. Genau dieses Wohlerfühlen und Freiersein aber ist das, was bisher bei der Beurteilung einer Diabetestherapie, vor allem auch auf politischer und Finanzierungsebene, ganz selten eine Rolle spielt – obwohl das das ist, was im Leben so wichtig ist. Eine vertane Chance – schade!

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  • Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂

  • darktear postete ein Update vor 1 Tag, 13 Stunden

    Hallo,

    hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
    Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
    Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
    Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
    Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
    Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁

    LG Sandra

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute