- Aus der Community
Erlebnisse mit CGM #3
2 Minuten


Wenn routinemäßig die Qualität einer Diabeteseinstellung beurteilt wird, ist die erste Frage meist: Wie ist der HbA1c-Wert? O.k., lange glaubten die meisten wirklich daran, dass dieser Wert das Nonplusultra dafür wäre. Heute sind immerhin schon einige schlauer, zumindest die, die sich mit der Welt dahinter auseinandersetzen. Und da tauchen plötzlich die uns allen gut bekannten Zuckerschwankungen, nachgewiesen durch CGM, auf – mal erklärbar, oft nicht.
Was passiert wohl als Nächstes?
Genau diese Schwankungen sind es, die uns das Leben schwermachen. Vielleicht nicht die Aufs und Abs an sich, aber die Unsicherheit, was wohl als Nächstes passieren wird… Ich kenne das noch aus meiner ersten Zeit mit Diabetes: Ich konnte mich ausschließlich auf meine Empfindungen verlassen, die Urinzuckerwerte sagten nicht viel aus. Würden meine Eltern, Geschwister und ich die Wanderung diabetesmäßig gut überstehen – oder stand eine Unterzuckerung bevor? Passte die Menge der Kohlenhydrate im Gasthausessen zu meiner Insulinmenge – oder würde ich ständig auf Toilette müssen und Durst haben, weil es doch zu viel war? Viele weitere Beispiele gäbe es, auch aus dem normalen Alltag.
Hohe und tiefe Werte oft erst beim Messen gemerkt
Natürlich hat mir hier die Blutzuckermessung schon geholfen: Wenn ich ahnte, dass etwas nicht stimmte, testete ich einfach wieder – so, wie es sicher viele tun. Aber unerwartete hohe Werte und Zuckerabstürze ließen sich natürlich damit auch nicht vermeiden – oft bemerkte ich gerade die hohen Werte, aber oft genug auch die tiefen Werte erst beim nächsten Messen. So eine Situation lässt einen in ziemlicher Unsicherheit leben. Natürlich musste ich mich damit arrangieren, solange es nichts anderes gab – und ich tat es. Ich war zufrieden damit, denn ich kannte ja nichts anderes.

Auch andere merken, dass es mir mit CGM besser geht
Aber bereits seit einigen Jahren gibt es eine Option, genau diese Unsicherheit nicht mehr spüren zu müssen: Das ist CGM. Was mir dieses eine Jahr, seit ich CGM in Kombination mit der MiniMed 640G benutze, an Sicherheit im täglichen Leben und damit an Lebensqualität gebracht hat, habe nicht nur ich selbst gemerkt – auch andere Menschen haben mich darauf angesprochen. Gerade die Sicherheit, keine nächtlichen Unterzuckerungen mehr zu haben oder deutlich seltener unerwartete Abstürze beim Sport (siehe auch #2), hat mich freier gemacht. Auch dadurch, ansteigende Werte rechtzeitig zu bremsen und nicht erst, wenn sie schon himmelhoch sind, reagieren zu können, fühle ich mich wohler – ganz abgesehen davon, dass sich das natürlich auch auf den HbA1c-Wert positiv niederschlägt (siehe auch #1) und auf viele andere Werte, wie ich gerade letzte Woche an meinen aktuellen Laborwerten sehen konnte. Genau dieses Wohlerfühlen und Freiersein aber ist das, was bisher bei der Beurteilung einer Diabetestherapie, vor allem auch auf politischer und Finanzierungsebene, ganz selten eine Rolle spielt – obwohl das das ist, was im Leben so wichtig ist. Eine vertane Chance – schade!
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lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Tagen, 19 Stunden
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Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/






Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße