Messdaten direkt zum Arzt

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Messdaten direkt zum Arzt

Mit einer neuen Software können Daten, die mit einem Blutzuckermesssystem ermittelt wurden, über einen Computer direkt zum Arzt übermittelt werden.

Die Blutzuckermesssysteme der Contour Next-Familie von Bayer können ab sofort mit der neuen Software gluconet eingesetzt werden. Entwickelt wurde die eHealth-Lösung, damit Diabetiker ganz einfach ihre Daten aus dem Messgerät vom heimischen Computer direkt zum Arzt senden können.

Messwerte und Auswertungen für das Arzt-Patienten-Gespräch sind so in der Praxis-EDV bzw. der Patientenakte verfügbar. Arztpraxis und Patienten sparen Zeit und haben es leichter dadurch, denn: „Das neue Modul hilft ihnen dabei, den Beratungstermin effektiv zu nutzen, den Patienten eng anzuleiten und optimale Therapieentscheidungen treffen zu können“, so Oliver Ebert von mediaspects (Hersteller der Software).

Um gluconet aktiv nutzen zu können, benötigen die Patienten einen Computer mit Internetzugang, ein Blutzuckermessgerät mit USB-Schnittstelle (z. B. Contour Next USB) oder ein Verbindungskabel vom Blutzuckermessgerät zum Computer und die gluconet-Zugangs-ID – diese wird vom Arzt ausgegeben. Der heimische Computer ermöglicht dann den Zugriff auf die gluconet-Homepage. Hier gibt der Patient die gluconet-ID ein. Schon kann es losgehen mit dem Transfer der Blutzuckerdaten in die betreuende Arztpraxis.


Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2015; 64 (2) Seite 39

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße