- Technik
Messen mit wenigen Handgriffen
2 Minuten

GlucoMen READY ist ein All-In-One-System – das Messgerät verfügt über eine integrierte Stechilfe und Teststreifenkartusche.
Gut geschützt sieht der GlucoMen READY aus – das neue, kompakte Blutzuckermesssystem des Unternehmens A. Menarini Diagnostics. Eine Hülle aus durchsichtigem Kunststoff, die durch Auseinanderziehen das Messen ermöglicht, umschließt das Gerät.
Teststreifen in Kartusche
Die beiden Teile der Hülle kann ich abnehmen mit Hilfe von zwei Schiebeschaltern auf der Rückseite des Geräts. So kann ich nun an der Unterseite eine Klappe öffnen und eine Kartusche mit 25 Teststreifen einlegen. An der linken Seite oben am Gerät befindet sich die integrierte Stechhilfe, in die ich die kleine Lanzette einsetze. Jetzt setze ich beide Hüllenteile wieder auf und schiebe sie zusammen.
Auseinanderziehen – bereit
Zum Messen des Blutzuckers ziehe ich jetzt die beiden Teile so weit auseinander, bis ein kurzes Piepen, das ich auch abstellen kann, und ein Klicken ertönt: Die Stechhilfe ist gespannt, und ein Teststreifen steht auf der linken Seite unterhalb der Stechhilfe zur Verfügung.
Stechhilfe integriert
Durch Druck auf den oberen Knopf in der Mitte des Geräts löse ich die Stechhilfe aus; will ich in die Fingerbeere eines Fingers meiner rechten Hand stechen, drehe ich das Gerät auf den Kopf. Den Blutstropfen an meiner Fingerbeere halte ich an die Spitze des Teststreifens, der das erforderliche Blut einsaugt. Fünf Sekunden später kenne ich meinen aktuellen Blutzuckerwert, der in großen Zahlen auf dem Display steht.
Die Lanzette bleibt im Gerät; will ich sie austauschen, ziehe ich den Stechhilfeneinsatz heraus, entferne die kleine Lanzette und schiebe eine neue ein. Den benutzten Teststreifen fasse ich an den Kanten und ziehe ihn heraus; durch seine geringe Größe gelingt das nicht immer, ohne den Blutrest am Streifen zu berühren.
Werte markierbar
Den gemessenen Wert speichert das System mit Datum und Uhrzeit. Will ich einen Wert besonders hervorheben, kann ich vor dem Blutauftragen durch längeres Drücken der Ein-/Aus-Taste den Hinweis „MARK“ hinzufügen. Die gespeicherten Werte kann ich – nach Anzeige der noch vorhandenen Teststreifen im Gerät – vom aktuellsten zum ältesten ansehen.
Hier finden Sie alle technischen Details auf einen Blick.
von Dr. med. Katrin Kraatz
Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstra0e 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Woche
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße