- Technik
Mit smarten Sensoren und selbstlernender KI-Software Diabetes sicherer behandeln
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Die Technische Universität Dresden und das Leipziger Unternehmen diafyt MedTech kombinieren die Nutzung von selbstlernender künstlicher Intelligenz (KI) des Leipziger Start-ups und mit den an der TU Dresden entwickelten Hightech-Insulinpens und neuartigen Halbleitersensoren zur Glukosemessung. Ihr Ziel: Die Diabetes-Therapie mithilfe digitaler Technologie noch sicherer zu gestalten und mögliche Anwendungsfehler und Fehldosierungen von Insulin zu vermeiden, so der Bericht der TU Dresden.
Die von den sächsischen Kooperationspartnern entwickelte Lösung ermögliche es nach eigenen Angaben, den individuellen Insulinbedarf der Person zu identifizieren. Diafyt MedTech habe dazu einen Algorithmus entwickelt, der die optimale Insulindosis für Menschen mit Typ-1-Diabetes berechne und in eine Smartphone-App integriere.
Der Algorithmus beobachte den individuellen Stoffwechsel und berechne mittels selbstlernender künstlicher Intelligenz den entsprechenden Bedarf an Insulin. Die an der TU Dresden entwickelten Insulinpens ermöglichen dazu eine dosiergenaue Injektion. Sie übertragen die Daten und Insulinmengen per Bluetooth an die App. Dort werden sie weiterverarbeitet und gespeichert, heißt es in dem Bericht.
Dank der künstlichen Intelligenz würden die Vorschläge für die benötigte Insulindosis mit der Zeit immer individueller. Das verringere das Risiko der Über- und Unterzuckerung. Ein weiterer Vorteil für die Patientinnen und Patienten sei: Der Smartpen erkenne durch zusätzliche Sensoren Anwendungsfehler und gebe Hilfestellung, um diese zu beheben.
Für ihre Lösung des digitalen Diabetes-Managements wurden die Forschungspartner aus Sachsen mit dem bytes4diabetes-Award der BERLIN-CHEMIE AG ausgezeichnet. Der Preis wird für innovative digitale Projekte rund um die Diabetes-Therapie verliehen. Für den Digitalen Gesundheitspreis der Novartis AG befinden sich die Kooperationspartner unter den sieben Finalisten, schreibt die TU Dresden.
Quelle: Technische Universität Dresden | Redaktion
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße