Neue Staffel der Video-Reihe „Diabetes-Docs erklären Technik“ gestartet

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Neue Staffel der Video-Reihe „Diabetes-Docs erklären Technik“ gestartet

Kostenfrei, kompakt, praxisnah und verständlich: Ab sofort startet die zweite Staffel der beliebten Video-Reihe „Diabetes-Docs erklären Technik“. In vier neuen Folgen erhalten Menschen mit Diabetes wertvolle Einblicke in moderne Diabetes-Technologien und deren Anwendung im Alltag.

“Diabetes-Docs erklären Technik” ist eine gemeinsame Initiative des Diabetes-Ankers und der Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Erfahrene Diabetolog:innen klären in dieser Video-Reihe ganz praxisnah und verständlich über neue Technologien auf. Zu Gast ist dabei jeweils auch ein Mensch mit Diabetes.

Technik verstehen und Alltag erleichtern

Immer mehr Menschen mit Diabetes mellitus profitieren von technischen Innovationen wie AID-Systemen oder smarten Insulinpens. Diese Tools machen das tägliche Management der chronischen Erkrankung einfacher, können jedoch gerade am Anfang viele Fragen aufwerfen:

  • Wie funktioniert die Technik?
  • Welche Vorteile bietet sie?
  • Und wie kann sie individuell eingesetzt werden?

Die Video-Reihe bietet Antworten auf diese und weitere Fragen. Die zweite Staffel baut auf dem Erfolg der ersten auf und zeigt erneut, wie Diabetolog:innen und Menschen mit Diabetes gemeinsam Lösungen finden.

Praxisbeispiele und persönliche Einblicke

Dr. med. Oliver Schubert-Olesen, Diabetologe und selbst Mensch mit Diabetes, sowie Dr. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE, erklären in den neuen Folgen aktuelle Technologien und lassen dabei auch ihre Patient:innen zu Wort kommen. Persönliche Erfahrungen, etwa von Pia Eberstein und Andrees Buckow, machen die Inhalte greifbar.

Folge 1 ist bereit jetzt verfügbar und zeigt auf, wie ein AID-System mit Schlauchpumpe funktioniert und welche Vorteile es für Schwangere oder sportlich aktive Menschen bietet. Weitere Episoden widmen sich Themen wie Patchpumpen, Smartpens und innovativen AID-Systemen mit Mahlzeitenerkennung.

Alle Folgen im Überblick

  • Folge 1: ”AID mit Schlauchpumpe”
  • Folge 2: „Intelligentes Smartpen-System für die intensivierte Insulintherapie“ 
  • Folge 3: „AID mit Patchpumpe“ 
  • Folge 4: „Smartes AID mit Mahlzeitenerkennung“ 


Neue Episoden erscheinen am 18. Dezember sowie im Januar 2025. Die Inhalte der zweiten Staffel werden durch die Unterstützung von Insulet, Medtronic und Ypsomed ermöglicht.

Alle Folgen aus der Video-Reihe sind hier abrufbar.

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Tagen, 10 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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