- Technik
Neuer CGM-Sensor: Dexcom G7
2 Minuten

Das Dexcom G7 ist das neuste Mitglied der Dexcom-Sensor-Familie. Es ist schon seit Ende 2022 auf dem deutschen Markt verfügbar – Zeit, sich den „Neuen“ genauer anzuschauen, natürlich auch im Vergleich mit seinem Vorgänger, dem Dexcom G6.
Das Dexcom G7 ist kleiner und leichter als sein Vorgänger, liefert innerhalb von weniger als 30 Minuten die ersten Glukosewerte und hat am Ende der 10 Tage Tragezeit eine Zeitreserve von 12 Stunden. Das macht den Sensorwechsel flexibel und komfortabel.
Transmitter und Sensor in einem
Neu auch: beim G7 ist der Transmitter in den Sensor integriert, sodass er mit einem Klick gesetzt werden kann. Die Setzhilfe löst aus, schickt den Sensorfaden ins Gewebe, zieht sich wieder zurück und Sensor inklusive Transmitter sitzen auf der Haut. Das ist in der Anwendung deutlich einfacher als erst den alten Sensor abzulösen, den Transmitter herauszunehmen, den neuen Sensor zu setzen und dann den Transmitter wieder in den Sensor zu klicken.
Werte, Werte, Werte
Die Glukosewerte sind beim Dexcom G7 Sensor schon nach knapp 30 Minuten verfügbar – wahlweise in der neuen App, oder (bzw. und) auf dem Lesegerät. Auch die Genauigkeit des Sensors (gemessen als MARD, die mittlere relative Abweichung der Sensorglukose- von den Blutglukosewerten) ist im Vergleich zum G6 etwas verbessert, von 9% auf nur noch 8,2% mittlere Abweichung. Wie sein Vorgänger läuft das Dexcom G7 zehn Tage lang. Neu ist, dass am Ende der 10 Tage eine „Reserve-Zeit“ von 12 Stunden beginnt. Das heißt, wenn der Sensor eigentlich enden würde, haben die Nutzenden noch immer einen halben Tag Zeit, um dann einen neuen Sensor zu starten, wenn es gerade in den Alltag passt. Praktisch!
Übrigens: sowohl in der App als auch im Lesegerät ist es möglich, Alarmschwellen individuell einzuschalten und – eine schöne Neuerung – Alarme für bis zu zwei Stunden stummzuschalten. Ob in der Prüfung, im Konzert, in der Besprechung oder während eines wichtigen Vortrags, so kann jede und jeder sicherstellen, dass der Sensor möglichst wenig stört.
Kleiner, schneller, leichter
Das jüngste Mitglied der Dexcom-Familie ist also kleiner, schneller, leichter und genauer als seine Vorgänger und kommt mit einer schicken App mit vielen Personalisierungsmöglichkeiten. Was noch fehlt, woran aber gearbeitet wird: die Integration des Dexcom G7 in Hybrid Closed Loop Systeme. Die kommt hoffentlich spätestens zum Jahreswechsel – wir werden berichten!
Falls Sie neugierig geworden sind: Aktuell läuft noch eine Test-Aktion, bei der Sie das Dexcom G7 für zehn Tage kostenlos ausprobieren können. Einzige Bedingung ist das Ausfüllen eines Fragebogens vor und nach der Testphase. Mehr Infos gibt’s auf der Dexcom-Website.
Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.
mit Materialien von Dexcom
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 1 Monat
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße




