- Technik
‘Nintamed’ heißt nun ‘Dexcom Deutschland GmbH’
2 Minuten

Seit dem 1. Januar 2017 firmiert die ehemalige Mainzer Nintamed GmbH & Co. KG unter dem neuen Namen Dexcom Deutschland GmbH. Die Übernahme durch die Dexcom, Inc. – führender Anbieter von Systemen zur kontinuierlichen Glukosemessung in Real-Time (rtCGM) – ist damit auch nach außen hin komplett.
Im Mai 2016 hat Dexcom, Inc. seinen langjährigen deutschen Vertriebspartner Nintamed übernommen. Bereits seit 2009 vertreibt das Mainzer Unternehmen die Produkte von Dexcom und hat sich damit als innovativer Anbieter von rtCGM-Systemen am deutschen Markt etabliert.
Mit der Umfirmierung wird nun eine eindeutige Identität und Zugehörigkeit geschaffen, die die beiden Deutschland-Geschäftsführer Dr. Rudolf Messer und Dr. Fred Schaebsdau zusammen mit John Lister, Dexcoms General Manager für EMEA, am vergangenen Mittwoch, den 18. Januar, im Rahmen eines Neujahrsempfangs in Mainz bereits demonstriert haben.
„Umfirmierung ein logischer Schritt“
“Die Umfirmierung in Dexcom Deutschland GmbH ist ein logischer Schritt, der uns nicht schwerfällt, da wir durch den Vertrieb der Produkte im Markt schon länger mit diesem Namen eng in Verbindung gebracht werden”, sagt Dr. Rudolf Messer, Geschäftsführer der Dexcom Deutschland GmbH.
Auch die Niederlassungen in der Schweiz und in Österreich wurden übernommen und werden zukünftig Dexcoms Namen tragen. Alle DACH-Länder arbeiten seit der Übernahme eng mit dem Hauptsitz im US-amerikanischen San Diego und dem europäischen Sitz in Edinburgh zusammen. Letzterer wurde als EMEA-Standort im November 2016 eröffnet und soll 60 neue Stellen in den nächsten drei Jahren schaffen.
Dexcom Deutschland auf Wachstumskurs
Mit der Integration in Dexcom Inc. erfolgte eine komplette Übernahme der 25 Nintamed-Mitarbeiter in Deutschland, deren Anzahl sich in den vergangenen Monaten bereits erhöht hat. Um diesen Wachstumskurs fortzusetzen, sollen zu den aktuell 40 Mitarbeitern weitere Stellen, insbesondere im Innen- und Außendienst, dieses Jahr hinzukommen. Auch der Umsatz ist 2016 um 50 Prozent gestiegen.
Zu dieser positiven Geschäftsentwicklung hat vor allem die Kostenübernahme der rtCGM-Systeme durch die gesetzlichen Krankenkassen (Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses und Bestätigung durch das Bundesgesundheitsministeriums) beigetragen. Die für 2017 geplanten Produktinnovationen und Optimierungen sollen zu einer weiteren Steigerung führen.
“Wir arbeiten gezielt daran, die Messgenauigkeit unserer CGM-Systeme weiter zu verbessern. Bereits jetzt ist das Dexcom G5 mit einer MARD (Mean Absolute Relativ Difference = mittlere absolute prozentuale Differenz) von 9 Prozent bei Erwachsenen und 10 Prozent bei Kindern eines der genauesten und präzisesten Geräte für die kontinuierliche interstitielle Glukosemessung am Markt”, sagt John Lister, Dexcom General Manager EMEA.
Neuer Auftritt soll einheitliche Wahrnehmung stärken
Änderungen im Unternehmensauftritt, auf der Firmenwebseite, in sozialen Netzwerken und auf Diabetes-Patienten- und Fachveranstaltungen, sind vollzogen und stärken visuell den einheitlichen Auftritt der Dexcom-Unternehmen.
“Die Integration in Dexcom, Inc. ist ein tiefgreifender, partnerschaftlicher Austausch, von dem beide Seiten profitieren. Äußerlich haben wir uns verändert, aber im Kern machen wir dasselbe wie bisher. Nur werden wir mit der Unterstützung und den Ressourcen von Dexcom Inc. die Produkte noch fokussierter im Markt platzieren können”, sagt Dr. Fred Schaebsdau, Geschäftsführer und General Manager Dexcom Deutschland GmbH.
Personen auf dem obigen Bild von links nach rechts: John Bernard, Director of Marketing, EMEA Dr. Rudolf Messer, Geschäftsführer Dexcom Deutschland GmbH John Lister, General Manager EMEA Ines Wagner, Marketing Dexcom Deutschland Dr. Fred Schaebsdau, Geschäftsführer und General Manager Dexcom Deutschland GmbH
Quelle: Pressemitteilung der Dexcom Deutschland GmbH
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße