- Technik
Reine Luft für neue Diabetesprodukte
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Am Mannheimer Standort hat das Unternehmen Roche Diagnostics einen neuen Reinraum für die Produktion von Diabetesprodukten bauen lassen.
Die Roche Diagnostics International AG ist Weltmarktführer bei In-vitro-Diagnostika mit Hauptsitz in Rotkreuz/Schweiz. Am Standort Mannheim entwickelt Roche Produkte und Lösungen für Menschen mit Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Im Zuge der Weiterentwicklung wurde ein neuer Reinraum für die Produktion von Diabetesprodukten geplant: Das ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen so gering wie nötig gehalten wird. Die Planung wurde von der SDZ GmbH (Dortmund) begleitet. Ziel war es, die gesamte Produktion im Reinraum mit Hilfe der Simulation vorab zu prüfen und mögliche Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin zu testen.
Zunächst wurde die zeitliche Produktionsabfolge im Reinraum analysiert und im Simulationsmodell abgebildet. Es wurden Szenarien wie die Variation der Leistung oder die teilweise Überlappung von Prozessen definiert und simuliert. So ließen sich Einflussfaktoren erkennen und bewerten; daraus ließen sich Szenarien entwickeln, die bezüglich ihrer Eignung und Leistungsfähigkeit geprüft wurden.
Roche hat durch die Simulation und Logistikplanung ein ganzheitliches Reinraumkonzept erhalten von der Materialanlieferung, Zwischenlagerung, Produktion im Reinraum bis hin zum Warenausgang der Fertigprodukte. Auch wurden Ausbaustufen für Erweiterungen simuliert, um spätere Produktionssteigerungen zu erreichen.
Dr. Sabine Achmann, Projektleiterin für die interne Fertigung, zu den Erfahrungen mit der Simulation: “Wir haben uns für dieses Vorgehen entschieden, um die Anlaufkurve dieser Anlagen zu minimieren und weitere Ausbaustufen auf Basis einer sehr detaillierten und möglichst realistischen Datenlage zu bewerten.” Man will nun auch die nächsten Anlagen schon in der Planungsphase vom logistischen Standpunkt aus betrachten, hieß es.
Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2015; 64 (5) Seite 37
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße