Schwangerschaft mit Diabetes: Stabile Glukosewerte mit dem „Dexcom G6“

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Schwangerschaft mit Diabetes: Stabile Glukosewerte mit dem „Dexcom G6“

Ein Diabetes spielt zwar auch bei der Gründung einer Familie eine Rolle. Er muss aber nicht unbedingt ein Hindernis sein, gesunde Kinder zu bekommen. Stabile Glukosewerte bei Frauen mit Diabetes während der Schwangerschaft sind hierbei essentiell, um die Gesundheit von Mutter und Kind erhalten zu können. Dabei helfen soll das CGM-System „Dexcom G6“, berichtet das Unternehmen Dexcom.

Schwangere müssen deswegen besonders engmaschig von ihrem Arzt betreut werden und deutlich öfter einen Blick auf ihre Werte haben, heißt es in dem Bericht von Dexcom weiter. Systeme zur kontinuierlichen Gewebeglukosemessung in Echtzeit (rtCGM) seien dabei extrem hilfreich. Untersuchungen zeigten, dass ein rtCGM-System die Zeit im gewünschten Glukose-Zielbereich verlängert und somit Risiken minimiert.

Was beim Diabetes-Management helfen kann

Das „Dexcom G6“-rtCGM-System darf auch während der Schwangerschaft eingesetzt werden, so die Angaben des Unternehmens. Zudem bestehe die Erlaubnis, dass der Sensor des „Dexcom G6“ nicht nur am Bauch, sondern auch an der Oberarm-Rückseite getragen werden darf. Für werdende Mütter kann das deutlich bequemer sein. Die Messergebnisse blieben dabei genau, unabhängig davon, ob der Sensor am Bauch oder an der Oberarm-Rückseite getragen werde.

Wichtiger Begleiter nach der Geburt

Nicht nur bei Kinderwunsch und Schwangerschaft, sondern auch in der Zeit nach der Geburt, können rtCGM-Systeme unterstützen. Experten sagen, dass die kontinuierliche Glukosemessung in Echtzeit auch in der postpartalen Phase besonders wichtig ist.

Die Bedürfnisse eines Neugeborenen stehen nun im Vordergrund. Die moderne Technik kann Müttern dabei helfen, den eigenen Stoffwechselverlauf, Glukosewerte oder die Mahlzeiten im Blick zu behalten. Weiterhin bietet die Follow-App die Möglichkeit, dass auch der Partner oder die Familie mit auf die Mutter aufpassen, während sie sich um das Neugeborene kümmert, so der Bericht von Dexcom.


von Redaktion Diabetes-Anker

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

mit Materialien der Dexcom Deutschland GmbH

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  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Woche

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße