Telefonaktion: Was hilft bei Nervenerkrankungen?

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© Kirchheim/Frank Schuppelius
Telefonaktion: Was hilft bei Nervenerkrankungen?

Im April beantwortete Vesela Topic, Diabetesberaterin, in einer Patienten-Telefonaktion von Wörwag Pharma Fragen zur diabetischen Neuropathie. Die wichtigsten Fragen: Was hilft, um diabetesbedingten Nervenschäden vorzubeugen?

Basis hierfür ist eine gute Blutzuckereinstellung, zu der eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung erheblich beitragen. Außerdem sollte auf Alkohol (weitestgehend) sowie auf Nikotin verzichtet werden.

Gibt es etwas, das gegen die Beschwerden der Neuropathie hilft? Hier kann der Wirkstoff Benfotiamin (z. B. enthalten in milgamma protekt) helfen; Benfotiamin kann Nerven und Blutgefäße vor den negativen Auswirkungen hoher Blutzuckerwerte schützen und Symptome lindern. Bei starken Beschwerden kann der Arzt Schmerzmittel verordnen.

Was kann man zusätzlich tun, um seine Füße zu schützen? Wichtig ist, dass Betroffene ihre Füße täglich kontrollieren und pflegen. Außerdem kann eine regelmäßige Fußgymnastik die Durchblutung fördern.


Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (8) Seite 33

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  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

    Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 2 Monaten

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas