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Top oder Flop? GlucoTel – das Blutzuckermessgerät des Unternehmens BodyTel
2 Minuten
Einführung

Das GlucoTel vom Unternehmen BodyTel ist eines der wenigen Blutzuckermessgeräte, die fast automatisch mit dem Smartphone kommunizieren und somit auch die Werte zur Analyse übertragen. Die Bekanntesten sind: Das iBGStar von Sanofi-Aventis, das GlucoDock von Medisana und das Accu-Chek Aviva Connect von Roche.
Das Gerät erhielt ich nach dem letztjährigen Welt Diabetes Tag kostenfrei zum Ausprobieren zugesendet. Leider als Erstes nur mit 10 Teststreifen, so dass ich bei dem Unternehmen gleich mehr zum Ausprobieren orderte. Denn wie will man einen Test durchführen, wenn man NUR 10 Messstreifen zur Verfügung hat? Ergo kamen ein paar Tage später gleich noch mal zwei Pakete an mit 4×25 Streifen. Warum die so verpackt werden, ist mir bis heute ein Rätsel.
Nun zum Gerät:
Es liegt durch seine größere Größe, im Vergleich zu den anderen Messgeräten, sehr gut in der Hand. Das Display ist dadurch auch sehr groß und gut ablesbar. Auf der Vorderseite ist neben dem Display noch die Memorytaste, eine Kontrollleuchte für die Bluetoothübertragung und der Einschub für die Teststreifen. An der rechten Seite befindet sich der Schiebeschalter für die eben erwähnte Übertragung und die linke Seite wird bestückt von dem Teststreifenauswurfhebel. Auf der Rückseite ist nur das Batteriefach und der darin „versteckte“ SET-Knopf.
Das Gerät wird mit handelsüblichen AAA-Batterien betrieben. Die Teststreifen entsprechen auch schon der neuen DIN Norm 15197:2015. Der Messbereich des Messgerätes fängt bei 10 mg/dl (0,6 mmol/l) an und hört bei 600 mg/d (33,3 mmol/l) auf.
Unterm Strich ist das Messgerät nicht nur durch seine Größe und sein Gewicht von ca. 65 g (ohne Batterien) und den Auswurfhebel eine sehr gute Alternative.
Die App:

Die App „BodyTel Blutzucker“ gibt es für die beiden am meisten verbreiteten mobilen Betriebssysteme (iOS/Android) und ist kostenlos. Der Aufbau der App ist relativ simpel. Auf der Homeseite seht ihr nicht nur den aktuell übertragenen Blutzucker, sondern auch die letzte Medikation, Bewegung und auch, wie viel ihr gegessen habt. Das alles könnt ihr auf der dritten Seite vermerken. Auf der zweiten Seite seht ihr dann alle Einträge nochmal im Überblick.
Die Einstellungen sind recht selbsterklärend und unter dem Punkt „Gerät verbinden“ koppelt ihr das Messgerät dann nun mit der App bzw. eurem Smartphone. Dazu solltet ihr den kleinen Schieber auf der rechten Seite betätigen, bis die blaue Lampe anfängt zu blinken.
Lieferumfang:
Im Starter-Kit ist neben dem Messgerät auch noch das Etui, Stechhilfe mit 10 Lanzetten, 10 Teststreifen (bestellt euch da gleich mehr dazu, sonst ist nach ein paar Tagen Ende im Gelände), die Kurzanleitung und natürlich eine ausführliche in Deutsch und Englisch.
Abschlussfazit
Das GlucoTel reiht sich nahezu perfekt in die Reihe der appgebundenen Messgeräte ein. Es kann aber auch ohne die App problemlos verwendet werden. Anders als beim GlucoDock von Medisana. Wer also ein zuverlässiges Zweit-, Ersatz- oder Urlaubsgerät sucht, ist hiermit gut bedient.
Größe und Haptik: 8/10
Messgeschwindigkeit: 10/10
App: 7/10
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 2 Wochen
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 2 Wochen, 3 Tagen
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 2 Wochen, 3 Tagen
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 1 Woche, 1 Tag
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”
Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.
@ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.
@schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….