- Technik
Unkompliziert Insulin spritzen
2 Minuten
Der Ausprobiert-Anwedertest: Der neue Insulin-Pen HumaPen Savvio mit eleganter und stabiler Hülle ermöglicht eine einfache Injektion.
Was erwarte ich heute von einem Insulinpen? Er muss gut in der Hand liegen beim Injizieren, die Insulindosis muss leicht und eindeutlig einstellbar sein. Außerdem ist mir wichtig, dass ich eine Dosiskorrektur durchführen kann, ohne dass Insulin verlorengeht. Und beim Wechsel der Insulinpatrone soll die Gewindestange einfach zurückzubewegen sein.
Stabile Hülle
Gerade nehme ich den neuen Insulinpen HumaPen Savvio des Unternehmens Lilly aus der Verpackung. Das Erste, das ich in die Hand nehme, ist die elegant graue und stabile Hülle für den Pen. Darin liegt der Pen, den ich für eine Insulininjektion nun herausnehme.
Federnde Halterung
Unter der Kappe des Pens, bei meinem ist sie metallicgrün, kommt die durchsichtige Patronenführung zum Vorschein. Durch leichtes Drehen nach rechts springt sie federnd aus der Halterung. In die Patronenhülle lege ich eine Insulinpatrone mit 3 ml Inhalt ein.
Gewindestange einfach herunterschieben
Die Gewindestange, die weit herausragt, schiebe ich einfach durch Druck auf den Gewindeknopf in die Gewindeführung bis zum Anschlag hinein. Nun setze ich die Patronenführung mit der Insulinpatrone in die Halterung ein – und durch eine leichte Drehung nach links sitzt sie fest.
Roter Strich zeigt Dosis an
Nach dem Aufschrauben einer Penkanüle ziehe ich wenige Einheiten auf, um die Kanüle für die Injektion zu entlüften. Dazu drehe ich am Ende des Pens den Drehknopf, der zum besseren Halt eine Riffelung hat, nach rechts, bis im durchsichtigen Fenster der darin sichtbare kleine rote Strich auf der 2 steht, für 2 Einheiten.
Dosierknopf bis zum Anschlag herunterdrücken
Beim Drehen des Knopfes bewegt sich dieser nach hinten. Zum Abspritzen der Fülleinheiten drücke ich auf den Dosierknopf, bis er wieder am Anschlag ist – Insulin tritt aus der Kanüle. Nun kann ich meine benötigte Dosis aufziehen, die Kanüle ins Unterhautfettgewebe einstechen und das Insulin spritzen.
Hier finden Sie alle technischen Details auf einen Blick.
von Dr. med. Katrin Kraatz
Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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moira postete ein Update vor 3 Tagen, 14 Stunden
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 1 Woche, 1 Tag
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55
