Unterzuckerungen aufdecken mit Sensor und App

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Unterzuckerungen aufdecken mit Sensor und App

Mit Hilfe der neuen kostenfreien ‘LibreLink’-Android-Smartphone-App können aktuelle Glukose-Trends sowie der Glukoseverlauf der letzten 8 Stunden dargestellt werden, um somit vor allem nächtlichen Unterzuckerungen entgegenwirken zu können.

Viele Menschen mit Diabetes haben Angst vor Unterzuckerungen: Vor allem können die nächtlichen “Hypoglykämien” besorgniserregend sein, da Menschen mit Diabetes oft nicht durch die Symptome einer Hypo geweckt werden. Sie verspüren eher die Symptome beim Aufstehen am Morgen danach wie starke Müdigkeit, Kopfschmerzen oder zunehmendes Schwitzen.

Um herauszufinden, ob Sie von nächtlichen Hypos betroffen sind, sollten Sie Ihre Glukosewerte öfter messen. Das schließt das Messen vor dem Zubettgehen und direkt nach dem Aufstehen mit ein. Mit der neuen gratis LibreLink-Android-Smartphone-App und dem FreeStyle Libre-Sensor bedarf es laut Abbott-Kunden-Information nur eines schmerzfreien 1-Sekunden-Scans, um:

  • Ihren aktuellen Glukosewert und einen Glukose-Trendpfeil zu erhalten, der angibt, in welche Richtung sich Ihr Glukosewert momentan bewegt;
  • ein Diagramm einsehen zu können, das den Glukoseverlauf der letzten 8 Stunden wiedergibt, um nachzuvollziehen, wie sich Lebensmittel, sportliche Aktivitäten und Insulingaben auf Ihre Glukosewerte ausgewirkt haben.

Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (3) Seite 32

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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