Unterzuckerungen aufdecken mit Sensor und App

< 1 minute

© Syda Productions - Fotolia
Unterzuckerungen aufdecken mit Sensor und App

Mit Hilfe der neuen kostenfreien ‘LibreLink’-Android-Smartphone-App können aktuelle Glukose-Trends sowie der Glukoseverlauf der letzten 8 Stunden dargestellt werden, um somit vor allem nächtlichen Unterzuckerungen entgegenwirken zu können.

Viele Menschen mit Diabetes haben Angst vor Unterzuckerungen: Vor allem können die nächtlichen “Hypoglykämien” besorgniserregend sein, da Menschen mit Diabetes oft nicht durch die Symptome einer Hypo geweckt werden. Sie verspüren eher die Symptome beim Aufstehen am Morgen danach wie starke Müdigkeit, Kopfschmerzen oder zunehmendes Schwitzen.

Um herauszufinden, ob Sie von nächtlichen Hypos betroffen sind, sollten Sie Ihre Glukosewerte öfter messen. Das schließt das Messen vor dem Zubettgehen und direkt nach dem Aufstehen mit ein. Mit der neuen gratis LibreLink-Android-Smartphone-App und dem FreeStyle Libre-Sensor bedarf es laut Abbott-Kunden-Information nur eines schmerzfreien 1-Sekunden-Scans, um:

  • Ihren aktuellen Glukosewert und einen Glukose-Trendpfeil zu erhalten, der angibt, in welche Richtung sich Ihr Glukosewert momentan bewegt;
  • ein Diagramm einsehen zu können, das den Glukoseverlauf der letzten 8 Stunden wiedergibt, um nachzuvollziehen, wie sich Lebensmittel, sportliche Aktivitäten und Insulingaben auf Ihre Glukosewerte ausgewirkt haben.

Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (3) Seite 32

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Preisverleihung in der Diabetologie: Herausragende Leistungen gewürdigt
Jedes Jahr vergibt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) Preise an Menschen, die sich in besonderer Weise um das Erforschen, Behandeln oder Betreuen von Menschen mit Diabetes verdient gemacht haben. Wir stellen hier einige der Prämierten vor, deren herausragende Leistungen im Bereich der Diabetologie gewürdigt wurden.
Prof. Dr. Thomas Haak (Mitte) präsentiert gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Seufert (links) und Prof. Dr. Barbara Ludwig seine Urkunde und die Hellmut-Otto-Medaille der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Prof. Haak hält zudem die geöffnete Medaillenbox, Prof. Ludwig einen Blumenstrauß.

4 Minuten

Kinder und Jugendliche mit Diabetes: Informationen, Austausch und gute Laune bei der Con-T1 2026
Am 12. September fand in Frankfurt am Main die Con-T1 2026 statt. Die vom BdKJ e.V. organisierte Veranstaltung zog auch in diesem Jahr ca. 2.000 Besucherinnen und Besucher an, um sich rund um das Thema Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen.
Kinder und Jugendliche mit Diabetes: Informationen, Austausch und gute Laune für rund 2.000 Besucher bei der Con-T1 2026 | Foto: MedTriX

3 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂

  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

    Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 2 Monaten

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas