- Technik
Welche Technologien benutzen Sie für das Diabetesmanagement?
2 Minuten

Anfang des Jahres wurde der Digitalisierung- und Technologiereport Diabetes (D.U.T) 2020 veröffentlicht, in dem auch die Ergebnisse einer großen Ärzte- und Patientenumfrage zu finden sind. Gefragt wurde u.a. danach, wie viele der Patienten neue Technologien nutzen; dazu finden Sie hier die Resultate.
Neue Technologien sind heute weitverbreitet, fast alle Patienten mit Typ-1-Diabetes nutzen solche im Rahmen ihrer Therapie, zeigen die Ergebnisse des D.U.T-Report 2020. Und auch die Patienten mit Typ-2-Diabetes, die an der Umfrage teilgenommen haben, nutzen irgendeine Form neuer Technologien.
Frage: Welche der folgenden Technologien benutzen Sie?
(Mehrere Antworten möglich: (Flash Glukosemessung, kontinuierliche Glukosemessung, Insulin-Pumpe, Smart Pen, selbstgebautes Closed-Loop-System, keine)

Typ-1-Diabetes:
Fast die Hälfte der Befragten benutzen eine Insulinpumpe und kontinuierliche Glukosemessung, rund ein Drittel die Flash-Glukosemessung. Immerhin 7 Prozent steuern ihre Therapie über ein selbst zusammengebautes Closed-Loop-System (künstliche Bauchspeicheldrüse). Smart-Pens, die automatisch die Insulindosierung registrieren, werden noch nicht so häufig angewendet.
Eltern von Kindern/Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes: Hier ist mittlerweile die Insulinpumpe die Standard-Therapieform. Und fast alle Kinder und Jugendlichen verwenden eine Form der kontinuierlichen Glukosemessung (61 Prozent CGM; 21 Prozent Flash-Glukosemonitoring). Nur 0,7 Prozent aller Kinder/Jugendlichen benutzen keine Technologien, 4 Prozent ein selbstgebautes Closed-Loop-System.
Typ-2-Diabetes:
Rund ein Drittel der Befragten gaben an, einen Smart-Pen zu benutzen, jeweils ca. 15 Prozent nutzen die Flash-Glukosemessung oder die Methode der kontinuierlichen Glukosemessung.
von Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (4) Seite 35
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Behandlung

3 Minuten
- Behandlung

3 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
jseiffert postete ein Update vor 4 Tagen, 9 Stunden
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 2 Monaten
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomas





