Welche Technologien benutzen Sie für das Diabetesmanagement?

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© Patrick Daxenbichler - iStockphoto
Welche Technologien benutzen Sie für das Diabetesmanagement?

Anfang des Jahres wurde der Digitalisierung- und Technologiereport Diabetes (D.U.T) 2020 veröffentlicht, in dem auch die Ergebnisse einer großen Ärzte- und Patientenumfrage zu finden sind. Gefragt wurde u.a. danach, wie viele der Patienten neue Technologien nutzen; dazu finden Sie hier die Resultate.

Neue Technologien sind heute weitverbreitet, fast alle Patienten mit Typ-1-Diabetes nutzen solche im Rahmen ihrer Therapie, zeigen die Ergebnisse des D.U.T-Report 2020. Und auch die Patienten mit Typ-2-Diabetes, die an der Umfrage teilgenommen haben, nutzen irgendeine Form neuer Technologien.


Frage: Welche der folgenden Technologien benutzen Sie?
(Mehrere Antworten möglich: (Flash Glukosemessung, kontinuierliche Glukosemessung, Insulin-Pumpe, Smart Pen, selbstgebautes Closed-Loop-System, keine)

Typ-1-Diabetes:

Fast die Hälfte der Befragten benutzen eine Insulinpumpe und kontinuierliche Glukosemessung, rund ein Drittel die Flash-Glukosemessung. Immerhin 7 Prozent steuern ihre Therapie über ein selbst zusammengebautes Closed-Loop-System (künstliche Bauchspeicheldrüse). Smart-Pens, die automatisch die Insulindosierung registrieren, werden noch nicht so häufig angewendet.

Eltern von Kindern/Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes: Hier ist mittlerweile die Insulinpumpe die Standard-Therapieform. Und fast alle Kinder und Jugendlichen verwenden eine Form der kontinuierlichen Glukosemessung (61 Prozent CGM; 21 Prozent Flash-Glukosemonitoring). Nur 0,7 Prozent aller Kinder/Jugendlichen benutzen keine Technologien, 4 Prozent ein selbstgebautes Closed-Loop-System.

Typ-2-Diabetes:

Rund ein Drittel der Befragten gaben an, einen Smart-Pen zu benutzen, jeweils ca. 15 Prozent nutzen die Flash-Glukosemessung oder die Methode der kontinuierlichen Glukosemessung.

D.U.T-Report

Digitalisierung- und Technologiereport Diabetes 2020

3.427 Menschen mit Diabetes sowie 350 diabetologisch tätige Ärzte wurden zu ihren Einstellungen und zur Anwendung neuer Technologien sowie zur Digitalisierung befragt. Alle Ergebnisse der Befragung finden Sie im Digitalisierung- und Technologiereport Diabetes (D.U.T) 2020.

von Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (4) Seite 35

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  • Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂

  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

    Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 2 Monaten

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas