- Technik
“Wie finde ich die beste Diabetes-App?”
2 Minuten

Das Online-Portal diabetes-forum.de (mediaspects GmbH) bietet ein kostenloses eBook an mit nützlichen Tipps für Diabetes-Patienten, die richtige Gesundheits-App zu finden.
Immer häufiger fragen Patienten nach einer Empfehlung für die „beste Diabetes-App“. Im Internet oder in Zeitschriften zu findende Tests oder Bewertungen von Apps basieren jedoch nicht immer auf objektiven Kriterien. Oftmals ist der sehr subjektive Eindruck des „Testers“ ausschlaggebend, ob eine App für gut empfohlen wird; gerne werden auch bloße Angaben der Hersteller ungeprüft übernommen.
Diabetes-Apps können mitunter erhebliche Risiken bergen
Patienten müssen dazu aber wissen, daß solche Apps auch erhebliche Risiken bergen können: Wenn eine App konkrete Therapievorschläge macht, Insulindosierungen berechnet oder Insulinpumpen steuert, dann kann ein Fehler – oder eine Fehlbedienung – zu erheblichen Gesundheitsrisiken führen.
Auch der Datenschutz sollte nicht vernachlässigt werden, denn manche Apps dienen in erster Linie dem Sammeln von Gesundheitsdaten. Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass es einen großen Markt für Daten gibt. Firmen, Krankenkassen oder Behörden können zu fast jeder Person detaillierte Auskünfte und Datensammlungen ankaufen – oft auch bei Firmen, die im Ausland sitzen und nicht immer den europäischen Datenschutzbestimmungen unterliegen.
Die Kenntnis über höchstpersönliche Gesundheitsdaten kann den Betroffenen erhebliche Nachteile bringen – von hohen Versicherungsprämien, eingeschränkten Krankenkassenleistungen und Führerscheinverlust bis hin zur Absage bei Beberbungen um einen Arbeitsplatz.
Aspekte wie Funktionalität, Gebrauchstauglichkeit, Bedienerfreundlichkeit, Datenschutz und Risiken einer App sollten daher vom Anwender umfassend beleuchtet werden. Dabei sollte man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen: eine App zur Programmierung einer Insulinpumpe hat ein ganz anderes Risiko als eine App, die lediglich als Ersatz für das bislang in Papierform geführte Diabetestagebuch dient.
Das eBook entstand in Kooperation mit Fachgesellschaften
Das Informationsportal diabetes-forum.de hat anläßlich seines bereits 20jährigen Bestehens nun in Zusammenarbeit mit der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG), der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Technologie der DDG (AGDT), dem Verband der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD), sowie den Organisationen diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und DDH-M – Menschen mit Diabetes, ein kostenloses eBook für Patienten und Angehörige der Gesundheitsberufe herausgegeben.
Dort finden sich nützliche Tipps, um die optimale Diabetes-App zu finden bzw. um Patienten geeignete Apps empfehlen zu können. Anhand einer verständlichen Checkliste können Patienten ihre App beleuchten und überprüfen, ob diese gefahrfrei und sinnvoll ist – oder ob man besser nach einer Alternative Ausschau halten sollte.
Erstellt wurde das eBook von Rechtsanwalt Oliver Ebert, der sich als Fachanwalt für Informationstechnologierecht und Digital Health Consultant seit vielen Jahren mit elektronischen Softwarelösungen für Diabetiker befasst.
Ein gedrucktes Exemplar des eBook ist kostenlos erhältlich gegen Zusendung eines mit 1,45 EUR frankierten und adressierten Rückumschlags (Grösse DIN B5) an folgende Adresse: diabetes-forum.de, mediaspects GmbH, Postfach 10 07 31, 72307 Balingen
Quelle: Pressemitteilung der mediaspects GmbH
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Behandlung

2 Minuten
- Soziales und Recht

2 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
lena-schmidt postete ein Update vor 5 Tagen, 4 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße