- Technik
Zukünftig nur noch ein Sensor für alle Blutzuckermesssysteme von Bayer
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Bayer stellt im nächsten Jahr den Vertrieb seiner klassischen Blutzuckermesssysteme ein. Für die verschiedenen modernen Geräte wird zukünftig nur noch ein Teststreifen-Modell benötigt: Contour Next Sensor.
Bayer Diabetes Care wird seine klassischen Blutzuckermesssysteme Contour, Elite und Breeze 2 ab Mai 2016 nicht mehr in Deutschland vertreiben. Auch seine alte Sensortechnologie schickt das Unternehmen aus Leverkusen dann in den Ruhestand.
Für die modernen Geräte der Contour Next-Generation werden Anwender zukünftig laut Unternehmensangaben nur noch ein einziges Modell innovativer Teststreifen benötigen: die Contour Next Sensoren. Ärzte und Apotheker können bereits ab Mai dieses Jahres kostenfreie Testgeräte bestellen.
Messsysteme in den wohlverdienten Ruhestand
Bei der Blutzuckerselbstkontrolle spielt die Messgenauigkeit eine entscheidende Rolle: Sie ist täglich die Basis für sämtliche Therapieentscheidungen und hilft dabei, den Stoffwechsel stabil einzustellen, Insulin exakt zu dosieren und Hypoglykämien zu vermeiden.
„Um allen unseren Kunden unsere innovativste Technologie mit noch besserer Messgenauigkeit bieten zu können, schicken wir unsere klassischen Messsysteme in ihren wohlverdienten Ruhestand“, erklärt Michael Engels, Marketingleiter der Division Diabetes Care bei Bayer HealthCare Deutschland.
Toleranzbereich von +/- 10
Die Blutzuckermesssysteme der Contour Next-Generation – Contour XT, Contour Next, Contour Next USB, Contour Next Link – haben sich in Kombination mit dem Contour Next Sensor als besonders messgenau erwiesen, schreibt Bayer in einer Presseinformation.
Demnach erfüllen sie nicht nur die strengeren Anforderungen zur Messgenauigkeit von Blutzuckermesssystemen der ISO-Norm 15197:2013 – ihre Messwerte liegen sogar in einem noch engeren Toleranzbereich von +/- 10. Außerdem seien die Messsysteme besonders leicht in der Handhabung.
Budgetschonende Sensoren
Neben der Messgenauigkeit haben die Contour Next-Sensoren zudem den Vorteil, dass sie budgetschonend und dadurch wirtschaftlich bei vielen Primär- und Ersatzkassen (z. B. deutschlandweit mit vdek und BARMER GEK in der günstigen Preisgruppe B bzw. 2) verhandelt sind. Auch für Selbstzahler sind die Contour Next Sensoren preisgünstiger.
Ein weiterer Pluspunkt der neuen Generation ist laut Bayer die Nachfülloption: Sollte die Blutprobenmenge zu gering sein, kann bei einem zweiten Versuch mit demselben Testsensor erneut Blut angesaugt werden. Auf diese Weise können Sensoren eingespart werden.
Ein Sensor für alle Blutzuckermesssysteme von Bayer
Da es demnächst nur noch einen Sensor für alle Blutzuckermesssysteme von Bayer gibt, wird zudem die Handhabung im Alltag für Arztpraxen und Apotheken vereinfacht: Der organisatorische Aufwand ist erheblich reduziert, ein Wechsel zwischen den verschiedenen Messsystemen gestaltet sich einfacher und die Betreuung der Verwender fällt leichter, schreibt der Hersteller.
Mit dem vielfältigen Produktportfolio der Contour Next-Familie möchte Bayer für jeden Menschen mit Diabetes ein individuell passendes Blutzuckermesssystem anbieten – egal, ob für Diabetes-Neulinge oder Insulinpumpenträger. Mehr Informationen zum Produktportfolio der Contour Next-Generation erhalten Sie im Internet unter www.diabetes.bayer.de oder unter der kostenfreien Service-Hotline 0800/7261880.
Quelle: Pressemeldung Bayer HealthCare
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche, 4 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 3 Wochen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
