Diabetes und Hitze – Hitze und Diabetes

< 1 minute

Thermometer, dass über 30 Grad anzeigt
Sonja Birkelbach (AdobeStock)
Diabetes und Hitze – Hitze und Diabetes

Extreme Hitze belastet den Körper und kann für Menschen mit Diabetes, insbesondere ältere, gefährlich werden. Durch den Klimawandel treten Hitzewellen immer häufiger auf.

Welchen Einfluss hat Diabetes bei Hitze auf den Körper?

Diabetes kann die natürlichen Anpassungsmechanismen des Körpers beeinträchtigen: Schwitzen und Hautdurchblutung funktionieren schlechter, sodass sich der Körper weniger effektiv abkühlt. Übergewicht und Nervenschäden erhöhen das Risiko zusätzlich.

Hitze begünstigt außerdem Flüssigkeitsmangel. Gerade ältere Menschen verspüren oft weniger Durst. Eine Austrocknung lässt den Blutzucker ansteigen und kann im Extremfall zu schweren Stoffwechselentgleisungen führen. Gleichzeitig beeinflusst Wärme die Wirkung von Insulin: Es kann schneller wirken und Unterzuckerungen auslösen, verliert bei zu hohen Temperaturen jedoch an Wirksamkeit. Stärkere Blutzuckerschwankungen sind daher möglich.

Was sollten Menschen mit Diabetes berücksichtigen?

Menschen mit Diabetes sollten an heißen Tagen ausreichend trinken, auch ohne Durst, und ihre Blutzuckerwerte häufiger kontrollieren. Insulin, Messgeräte und Pumpen müssen vor Hitze geschützt werden; Insulin sollte kühl gelagert werden. Körperliche Aktivitäten gehören möglichst in die kühlen Morgen- oder Abendstunden. Wohnräume sollten kühl gehalten und direkte Sonneneinstrahlung gemieden werden. Leichte Mahlzeiten sowie Sonnenschutz unterstützen den Körper zusätzlich.

Wichtig ist, Warnzeichen wie starken Durst, Müdigkeit, Mundtrockenheit oder vertiefte Atmung ernst zu nehmen und gegebenenfalls die Insulintherapie gemeinsam mit dem Behandlungsteam an die Hitze anzupassen.

Autor: Dr. Albrecht Dapp

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen: https://www.diabetiker-bw.de/news/diabetes-und-hitze-hitze-und-diabetes/

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Krass unterwegs: 13.000 Kilometer auf dem Rad für Kinder mit Diabetes
Am 16. September um 10 Uhr wurde es ernst: Sven Glaß ist in Bremerhaven zu seiner krassen Spendentour für Kinder mit Diabetes gestartet. Mit jeder Menge Vorfreude ging es zunächst 365 Kilometer Richtung Krefeld. Aber das war erst der Anfang.
Sven Glaß auf dem Weg nach Krefeld. // generiert mit Adobe Firefly

3 Minuten

Neue Barrieren für Inklusion? Teilhabe darf kein Sparmodell werden
In der Politik werden Einsparungen im Bereich Teilhabe und Familie diskutiert. Angedachte Kürzungen träfen Familien mit Diabetes besonders hart. Was steht auf dem Spiel?
Neue Barrieren für Inklusion: Teilhabe darf kein Sparmodell werden | Foto: golero – gettyimages

3 Minuten

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂

  • Hallo,

    hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
    Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
    Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
    Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
    Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
    Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁

    LG Sandra

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute